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Sánchez will Corona-Ausnahmezustand in Spanien bis zum 21. Juni verlängern

Der wegen der Corona-Pandemie geltende Ausnahmezustand in Spanien soll ein letztes Mal bis zum 21. Juni verlängert werden.

Strand auf Mallorca nach gelockerter Ausgangssperre

Strand auf Mallorca nach gelockerter Ausgangssperre

Der wegen der Corona-Pandemie geltende Ausnahmezustand in Spanien soll ein letztes Mal bis zum 21. Juni verlängert werden. "Wir haben noch die Notwendigkeit einer letzten Verlängerung des Ausnahmezustandes um zwei weitere Wochen", sagte Regierungschef Pedro Sánchez am Sonntag in Madrid. Eigentlich sollte der Ausnahmezustand, auf dessen Grundlage die Regierung die europaweit schärfste Corona-Ausgangssperre verhängt hatte, am 7. Juni enden.

Die nunmehr bereits sechste Verlängerung des Ausnahmezustandes solle am Mittwoch vom Parlament beschlossen werden, kündigte Sánchez an. Das Land sei inzwischen in der Corona-Krise auf einem guten Weg, es brauche aber noch weitere Schutzmaßnahmen und Bewegungseinschränkungen. Deshalb solle der Ausnahmezustand nochmals verlängert werden.

Die fünfte Verlängerung war am 20. Mai erfolgt. Ursprünglich hatte Sánchez eine einmonatige Verlängerung gefordert, wegen wachsenden Widerstands gegen die Beschränkungen in Parlament und Bevölkerung ließ er damals aber nur über eine zweiwöchige Verlängerung abstimmen.

Auf Grundlage des Ausnahmezustandes hatte die spanische Regierung am 14. März die europaweit schärfste Corona-Ausgangssperre verhängt, die inzwischen aber deutlich gelockert wurde. In dem besonders stark vom Coronavirus betroffenen Land starben mehr als 27.000 Menschen an der durch neuartige Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

AFP