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Schleswig-Holsteins Bildungsministerin verteidigt baldige Schul- und Kitaöffnung

Schleswig-Holsteins Bildungsminister Karin Prien (CDU) hat die in ihrem Land geplante baldige Normalisierung des Schul- und Kitabetriebs gegen Kritik verteidigt.

Schüler auf einem Schulhof mit Abstandsmarkierungen

Schüler auf einem Schulhof mit Abstandsmarkierungen

Schleswig-Holsteins Bildungsminister Karin Prien (CDU) hat die in ihrem Land geplante baldige Normalisierung des Schul- und Kitabetriebs gegen Kritik verteidigt. Schleswig-Holstein gehöre zu den Bundesländern mit den niedrigsten Corona-Infektionszahlen, sagte Prien am Donnerstag im Norddeutschen Rundfunk (NDR). Die Bildungseinrichtungen im Land befänden sich bereits jetzt in der vorletzten Stufe eines vierphasigen Öffnungsplans, ohne dass es bisher einen Erkrankungsfall an einer Schule gebe.

Die Kieler Landesregierung hatte am Mittwoch beschlossen, in den Grundschulen ab dem 8. Juni den Regelunterricht im Klassenverbund zu starten. Alle Kitas im Land sollen ab dem 22. Juni ebenfalls in den Normalbetrieb zurückkehren. In den weiterführenden Schulen soll dann mit dem Beginn des neuen Schuljahrs nach den Sommerferien im August der normale Regelunterricht wieder aufgenommen werden.

Ab dem 22. Juni sollen auch dort bereits alle Schüler für eine Woche testweise im Klassenverbund zusammenkommen, um sich auszutauschen und das neue Schuljahr vorzubereiten. Es ist die letzte Woche vor den Sommerferien, die in Schleswig-Holstein am 29. Juni beginnen.

Prien sagte im NDR, es sei eine Verpflichtung, Kindern wieder den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Sollte es zu Infektionen kommen, werde sofort reagiert. In Deutschland wird derzeit sehr kontrovers darüber diskutiert, unter welchen Bedingungen eine Normalisierung des Schul- und Kitabetriebs in der Corona-Pandemie vertretbar ist.

AFP

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