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Volksentscheid: Schweizer stimmen gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren

Die Schweizer haben sich in einem Volksentscheid mit großer Mehrheit gegen die Abschaffung der Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalten ausgesprochen.

Schweizer lehnen "No Billag"-Initiative ab

Schweizer lehnen "No Billag"-Initiative ab

Die Schweizer haben sich in einem mit großer Mehrheit gegen die Abschaffung der Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalten ausgesprochen. Laut einer Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern stimmten 71 Prozent gegen die "No Billag"-Initiative.

Die Befürworter der Kampagne - benannt nach dem Unternehmen Billag, das die einzieht - hatten die Abschaffung der Abgabe in Höhe von jährlich 451 Schweizer Franken (rund 390 Euro) gefordert.

Die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei (SVP) hatte sich als einzige Partei hinter "No Billag" gestellt. Politiker aus allen Lagern sowie Sportler, Prominente und der Chef der Schweizer Großbank UBS, Sergio Ermotti, hatten hingegen für ein "Nein" bei der Abstimmung geworben.

Bei einem Erfolg des Volksentscheids hätte dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Aus gedroht. Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG wird zu 75 Prozent durch die Abgaben finanziert.

AFP

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