HOME

Schwerverbrecher nach spektakulärem Gefängnisausbruch in Frankreich gefasst

Drei Monate nach seiner spektakulären Flucht aus einem französischen Gefängnis ist der bekannte Schwerverbrecher Redoine Faïd gefasst worden.

Interpol-Eintrag zu Redoine Faïd

Interpol-Eintrag zu Redoine Faïd

Drei Monate nach seiner spektakulären Flucht aus einem französischen Gefängnis ist der bekannte Schwerverbrecher Redoine Faïd gefasst worden. Der 46-Jährige wurde in der Nacht auf Mittwoch im nördlich von Paris gelegenen Creil festgenommen, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Die Polizei nahm drei weitere Männer fest, unter ihnen ein Bruder Faïds. Gefunden wurden auch Waffen. Die Festnahmen verliefen demnach ohne Zwischenfälle.

Faïd, der im April wegen eines tödlichen Raubüberfalls zu 25 Jahren Haft verurteilt worden war, war am 1. Juli aus der Haftanstalt in Réau südöstlich von Paris getürmt.

Sein Ausbruch war filmreif: Schwer bewaffnete Komplizen flogen mit einem entführten Hubschrauber-Piloten in den Gefängnishof. Dort warfen sie Nebelbomben, verschafften sich mit Kreissägen Zugang zu dem Besucherraum, wo Faïd mit seinem Bruder alleine war, und nahmen den 46-Jährigen mit.

Mitte Juli wäre er fast ergriffen wurden. Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei im Norden von Paris konnte er aber knapp entkommen.

Bereits 2013 war dem "König der Ausbrecher" die Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis gelungen, als er vier Wächter als Geiseln nahm. Der selbsternannte "Urban Cowboy" mit algerischen Wurzeln wurde zum Idol vieler "Abgehängter" in den französischen Banlieues - jenen Vorstädten, in denen die Jugend-Arbeitslosigkeit nicht selten bei 50 Prozent liegt.

2010 verfasste Faïd mit Hilfe eines Journalisten seine Autobiografie. Darin feiert er sich als "Gangster neuer Art".

AFP

Das könnte sie auch interessieren

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.