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Spahn sieht Fortschritt im Kampf gegen Corona - und mahnt Bürger zu Geduld

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) greifbare Erfolge - Grund zu Entwarnung gibt es für ihn aber noch nicht.

Gut geschützt: Minister Spahn

Gut geschützt: Minister Spahn

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) greifbare Erfolge - Grund zu Entwarnung gibt es für ihn aber noch nicht. Es sei inzwischen zu beobachten, "dass die Maßnahmen wirken, dass die Verbreitung des Virus sich verlangsamt", sagte Spahn am Dienstag in Stuttgart. Damit sich diese "ersten Trends weiter verstetigen", müssten sich nun alle Bürger konsequent an die Schutzvorkehrungen halten: "Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen", mahnte er.

Die Entscheidung darüber, wann die Einschränkungen im Alltagsleben gelockert werden können, werde stark vom Verhalten der Bevölkerung an den bevorstehenden Ostertagen abhängen: "Ostern und auch die nächsten Tage werden sehr entscheidend sein, ob es uns gelingt, das, was wir jetzt im Trend sehen, fortzusetzen."

Nötig sei, dass sich die Bürger weiter an die Kontaktbeschränkungen hielten, auch wenn dies über Ostern besonders schwer falle, sagte Spahn. "Wir werden noch Monate mit dem Virus umgehen müssen."

Spahn nannte bei seinem Besuch in Stuttgart, wo er an einer Kabinettssitzung der Landesregierung teilnahm, einige Kriterien, von denen eine Lockerung der Auflagen abhängig gemacht werde: Eine leitende Frage werde dabei sein: "Was ist am wenigsten verzichtbar für den Einzelnen und die Gesellschaft?" Eine weitere Schlüsselfrage sei: "Wo sind die Risiken am geringsten oder besonders hoch?"

Der Minister wollte sich nicht dazu äußern, wie die schrittweise Aufhebung der Beschränkungen im Detail aussehen könnte. Allerdings stellte er bereits jetzt in Aussicht: "Was als letztes wieder möglich ist, ist im Zweifel die Party und das Volksfest, weil hier das Ansteckungsrisiko am größten ist."

AFP

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