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Taliban verkünden neue Frühjahrsoffensive in Afghanistan

Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan haben den Beginn ihrer jährlichen Frühjahrsoffensive verkündet.

Ein Mitglied der afghanischen Sicherheitskräfte

Ein Mitglied der afghanischen Sicherheitskräfte

Die radikalislamischen in Afghanistan haben den Beginn ihrer jährlichen Frühjahrsoffensive verkündet. Die Operation "Al Chandak" werde sich gegen US-Truppen und "ihre Geheimdienstagenten" richten sowie gegen ihre "internationalen Unterstützer", teilten die Taliban am Mittwoch mit. Die neue Offensive sei in Teilen eine Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump im August verkündete Afghanistan-Strategie. Diese räumte den US-Truppen mehr Spielraum beim Kampf gegen die Aufständischen ein.

Die Frühjahrsoffensive markiert normalerweise den Beginn der jährlichen Kampfsaison, allerdings hatten die Taliban im zurückliegenden Winter ihren Kampf gegen afghanische und US-Truppen fortgesetzt. Zugleich verübten sie in der Hauptstadt Kabul eine Reihe äußerst schwerer Anschläge, bei denen hunderte Zivilisten getötet und verletzt wurden.

Die Offensive "Al Chandak" soll sich den Taliban zufolge darauf konzentrieren, "amerikanische Invasoren und ihre Unterstützter zu zermalmen, zu töten und gefangen zu nehmen". Die Präsenz der US-Truppen "sabotiert alle Chancen auf Frieden", erklärten sie und sei ausschlaggebend für die "Verlängerung des anhaltenden Krieges", der mit der US-geführten Invasion im Jahr 2001 begonnen hatte.

In ihrer Mitteilung gehen die Taliban nicht auf das Angebot von Friedensgesprächen ein, das Präsident Aschraf Ghani den Taliban im Februar unterbreitet hatte. Westlichen und afghanischen Experten zufolge bedeutet die Verkündung der Frühjahrsoffensive auch eine Absage an das Gesprächsangebot. "Wir stellen uns auf einen heißen und stressigen Sommer ein", sagte ein ausländischer Diplomat in .

AFP

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