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Tausende Menschen demonstrieren in Erfurt gegen Bündnisse mit der AfD

Zehn Tage nach der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten mit den Stimmen der AfD haben am Samstag in Erfurt mehrere tausend Menschen gegen Bündnisse mit den

Demonstranten versammeln sich in Erfurt

Demonstranten versammeln sich in Erfurt

Zehn Tage nach der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten mit den Stimmen der AfD haben am Samstag in Erfurt mehrere tausend Menschen gegen Bündnisse mit den Rechtspopulisten auf allen politischen Ebenen demonstriert. "Kein Pakt mit Faschisten" oder "Kein Platz für Nazis" war auf Plakaten zu lesen, die von den Demonstranten in der thüringischen Landeshauptstadt hochgehalten wurden. Sie versammelten sich für ihre Kundgebung auf dem Erfurter Domplatz.

Bundesweit aufgerufen zur Teilnahme an der Demonstration hatte das Bündnis Unteilbar. Motto der Veranstaltung war "Nicht mit uns - kein Pakt mit Faschisten - niemals und nirgendwo". Auch nach dem Rückzug Kemmerichs sei klar, dass die Brandmauer gegen Faschisten einen tiefen Riss habe und es innerhalb von FDP und CDU die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD gebe, erklärte das Bündnis.

Eine genauere Teilnehmerzahl wollten die Organisatoren im Laufe des Nachmittags veröffentlichen. Kemmerich war am 5. Februar mit den Stimmen der AfD gewählt worden. Der FDP-Politiker trat am Tag danach zurück und ist seitdem lediglich geschäftsführend im Amt.

AFP
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