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Tausende warnstreikende Länderbedienstete bei Großkundgebung in Berlin

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts der Länder sind am Mittwoch allein in Berlin tausende Bedienstete in den Warnstreik getreten und einem Aufruf zu einer Großkundgebung gefolgt.

Streikende Lehrerin in Berlin

Streikende Lehrerin in Berlin

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts der Länder sind am Mittwoch allein in Berlin tausende Bedienstete in den Warnstreik getreten und einem Aufruf zu einer Großkundgebung gefolgt. Die Demonstration zog am Vormittag vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden sollte. Mit Trillerpfeifen, Plakaten und Gewerkschaftsflaggen machten die Streikenden auf ihre Forderungen aufmerksam.

In der Tarifrunde fordern die Gewerkschaften sechs Prozent mehr Lohn für die gut 800.000 direkt betroffenen Angestellten der Länder. Die Verhandlungen werden am 28. Februar in Potsdam fortgesetzt. Warnstreiks gibt es bundesweit bereits seit einigen Tagen. Am Mittwoch sollte es Protestaktionen unter anderem auch im baden-württembergischen Karlsruhe, in Würzburg und der Oberpfalz in Bayern sowie in den sächsischen Regionen Chemnitz und Zwickau geben.

AFP

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