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Texas verhängt wegen Corona-Pandemie Maskenpflicht

Abbott ordnete auch ein Verbot von Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern an
Abbott ordnete auch ein Verbot von Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern an
© © 2020 AFP
Angesichts steigender Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus führt der US-Bundesstaat Texas eine Mundschutzpflicht ein.

Angesichts steigender Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus führt der US-Bundesstaat Texas eine Mundschutzpflicht ein. Der als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump geltende republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, ordnete am Donnerstag eine Maskenpflicht für alle Bezirke an, in denen mindestens 20 Corona-Infektionen nachgewiesen wurden. In den südlichen US-Bundesstaaten steigt die Zahl der Corona-Infektionen derzeit dramatisch an. Florida meldete einen neuen Tagesrekord mit mehr als 10.000 Neuinfektionen.

Abbott ordnete zudem ein Verbot von Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern an. Zudem gelten ab sofort Abstandsregeln.

In den USA steigen die Corona-Infektionszahlen derzeit dramatisch an. Besonders betroffen sind Bundesstaaten im Süden des Landes wie Texas und Florida, aber auch Bundesstaaten an der Westküste wie Kalifornien. Angesichts der jüngsten Entwicklungen legten mehrere Staaten Lockerungen der Corona-Maßnahmen auf Eis oder machten sie sogar rückgängig.

In Florida meldeten die Behörden am Donnerstag einen neuen Rekord bei den Neuinfektionen. Erstmals wurden demnach binnen eines Tages mehr als 10.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Bundesstaat im Südosten der USA damit bereits mehr als 169.000 Menschen positiv auf das Virus getestet. Der bevölkerungsreichste Bezirk Miami-Wade führte als Reaktion eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ein.

AFP

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