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Trudeau: Geheimdienstinformationen deuten auf Abschuss von Flugzeug durch Iran hin

Nach dem Absturz eines ukrainischen Flugzeugs im Iran deuten nach Angaben des kanadischen Regierungschefs Justin Trudeau "verschiedene" Geheimdienstinformationen darauf hin, dass die Maschine "von

Kanadas Regierungschef Trudeau

Kanadas Regierungschef Trudeau

Nach dem Absturz eines ukrainischen Flugzeugs im Iran deuten nach Angaben des kanadischen Regierungschefs Justin Trudeau "verschiedene" Geheimdienstinformationen darauf hin, dass die Maschine "von einer iranischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde". Dies könnte unabsichtlich geschehen sein, sagte Trudeau am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Er wies auf "Informationen aus verschiedenen Quellen, auch von unseren Verbündeten und unseren eigenen Geheimdiensten" hin.

Die Boeing 737 der privaten ukrainischen Fluggesellschaft UIA war am frühen Mittwochmorgen zwei Minuten nach dem Start in Teheran plötzlich von den Radarschirmen verschwunden. Keiner der 176 Insassen überlebte das Unglück. An Bord waren auch viele Kanadier.

Vor den Äußerungen von Trudeau hatten bereits US-Regierungsvertreter Medienberichten zufolge vermutet, dass die Passagiermaschine versehentlich vom Iran abgeschossen worden sein könnte. Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Absturz: "Jemand auf der anderen Seite könnte einen Fehler gemacht haben."

Der Iran weist die Vorwürfe von sich und berichtet über "technische Schwierigkeiten" der Maschine. Kurz vor dem Absturz hatte der Iran mehrere Raketenangriffe auf zwei von den US-Streitkräften genutzte Militärstützpunkte im Irak geflogen.

AFP