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Trump genehmigt Freigabe nationaler Öl-Reserven nach Angriffen in Saudi-Arabien

Nach den Drohnenangriffen auf zwei Öl-Anlagen in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump die Freigabe von Öl aus den US-Reserven genehmigt.

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump

Nach den Drohnenangriffen auf zwei Öl-Anlagen in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump die Freigabe von Öl aus den US-Reserven genehmigt. Er habe erlaubt, bei Bedarf auf die strategische Reserve zurückzugreifen, schrieb Trump am Sonntag im Onlinedienst Twitter. In welchem Umfang dies geschehen soll, müsse noch festgelegt werden. Zur Begründung schrieb Trump, der Angriff wirke sich möglicherweise auf die Ölpreise aus. Einem Medienbericht zufolge stiegen die Ölpreise am Montag um mehr als zehn Prozent.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, stieg der Preis für ein Barrel der Sorte WTI um 10,68 Prozent auf 60,71 Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent legte demnach um 11,77 Prozent auf 67,31 Dollar zu.

Am Samstag waren zwei Öl-Anlagen des saudiarabischen Staatskonzerns Aramco in Abkaik und Churais im Osten des Landes angegriffen worden. Zu den Attacken bekannten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen. Dessen ungeachtet machten die USA den Iran verantwortlich. Die Angriffe führten zu einem Einbruch der Ölproduktion in Saudi-Arabien um die Hälfte.

Trump warnte am Sonntag zudem vor einem Vergeltungsschlag der USA für die Angriffe. "Es besteht Grund zu der Annahme, dass wir den Täter kennen", schrieb er auf Twitter. Die US-Regierung warte noch Angaben des Königreichs Saudi-Arabien ab, "wer seiner Meinung nach hinter dem Angriff steckt und auf welche Weise wir vorgehen sollen".

AFP