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Trump verteidigt Pläne für Mauerbau bei Besuch in Kalifornien

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in Kalifornien seine umstrittenen Pläne für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko verteidigt.

US-Präsident Trump begutachtet Mauer-Prototypen

US-Präsident Trump begutachtet Mauer-Prototypen

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in seine umstrittenen Pläne für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko verteidigt. Ohne eine Mauer würde "Chaos" herrschen, sagte Trump am Dienstag in San Diego. Nahe der Grenze besichtigte der Präsident Prototypen des geplanten Walls. Etwa 200 Demonstranten protestierten gegen das Vorhaben, auch auf mexikanischer Seite machten Trump-Gegner ihrem Ärger Luft.

Die acht Prototypen aus Beton und Stahl sind neun Meter hoch und kosten jeweils mehr als 300.000 Dollar. Die Gesamtkosten für Trumps Prestigeprojekt werden auf 20 Milliarden Dollar geschätzt. Der US-Kongress hat bislang aber kein grünes Licht für die Finanzierung des Vorhabens gegeben.

Es war Trumps erster Besuch in Kalifornien seit seinem Amtsantritt vor knapp 14 Monaten. Der Republikaner ist in dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat höchst unpopulär. Mit der kalifornischen Regierung steht er im Konflikt um die Einwanderungspolitik. Das US-Justizministerium verklagte den Bundesstaat in der vergangenen Woche, weil sich Kalifornien zum "Zufluchtsstaat" für illegal ins Land gekommene Einwanderer erklärt hatte.

AFP

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