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Tsipras besucht erstmals seit Einigung im Namensstreit Nordmazedonien

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras besucht heute zum ersten Mal seit der Beilegung des jahrzehntelangen Namensstreits das Nachbarland Nordmazedonien.

Tsipras (r.) und Zaev nach ihrer Einigung im Juni

Tsipras (r.) und Zaev nach ihrer Einigung im Juni

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras besucht heute zum ersten Mal seit der Beilegung des jahrzehntelangen Namensstreits das Nachbarland Nordmazedonien. In der Hauptstadt Skopje wird er von seinem nordmazedonischen Kollege Zoran Zaev empfangen. Tsipras und Zaev hatten sich im vergangenen Juni auf den neuen Landesnamen Nordmazedonien geeinigt und damit einen Schlussstrich unter den seit 1991 andauernden Konflikt gezogen.

Aus Sicht Griechenlands war der Name Mazedonien, den sich die ehemalige jugoslawische Teilrepublik nach ihrer Unabhängigkeit gegeben hatte, Teil des griechischen Nationalerbes und suggerierte zudem einen Anspruch auf die nordgriechische Provinz Makedonien. Nach dem Abkommen mit Griechenland, das mittlerweile von beiden Parlamenten gebilligt worden ist, steht auch einem Beitritt Nordmazedoniens zur Nato nichts mehr im Wege.

AFP