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Tulsi Gabbard will Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten werden

Die 37-jährige Demokratin Tulsi Gabbard will bei der US-Präsidentschaftswahl kandidieren.

Tulsi Gabbard

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Die 37-jährige Demokratin Tulsi Gabbard will bei der US-Präsidentschaftswahl kandidieren. "Ich habe entschieden anzutreten und werde innerhalb der nächsten Woche eine offizielle Ankündigung dazu machen", sagte Gabbard am Freitag (Ortszeit) dem US-Nachrichtensender CNN. Für ihre Entscheidung gebe es "viele Gründe". "Es gibt viele Herausforderungen, denen das amerikanische Volk gegenüber steht, über die ich mir Sorgen machen und die zu bewältigen ich helfen will."

Die Irak-Veteranin Gabbard ist das erste hinduistische Mitglied des US-Kongresses und gehört dem Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses an. Die Politikerin aus dem Bundesstaat Hawaii wäre im Falle eines Wahlerfolgs das jüngste Staatsoberhaupt in der US-Geschichte.

Gabbard war 2017 in die Kritik geraten, als sie während eines Besuchs im Bürgerkriegsland Syrien nicht nur Flüchtlinge und Oppositionsführer, sondern heimlich auch Machthaber Baschar al-Assad traf. Als der Besuch öffentlich wurde, erklärte sie, sie habe die Begegnung ursprünglich nicht geplant. Als ihr die Gelegenheit geboten wurde, habe sie aber zugesagt, weil aus ihrer Sicht jede Chance genutzt werden müsse, "diesen Krieg zu beenden, der dem syrischen Volk so viel Leid bringt".

In naher Zukunft dürften noch eine Reihe einflussreiche demokratische Politiker ihren Hut in den Ring werfen. Senatorin Elizabeth Warren hat einen Prüfausschuss zu der Frage eingesetzt, ob sie als Präsidentschaftsbewerberin antreten soll. Vergangene Woche besuchte sie den Bundesstaat Iowa, der bei US-Präsidentschaftswahlen traditionell eine wichtige Rolle spielt.

Auch der frühere Vizepräsident Joe Biden und Senator Bernie Sanders denken über eine Bewerbung nach. Julian Castro, früher Bürgermeister von San Antonio und dann Wohnungsbauminister unter dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama, will am Samstag seine Pläne für das Wahljahr 2020 verkünden.

AFP

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