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Umweltministerin: Corona-Krise hilft dem Erdklima nicht

Bundesumweltministerin Svenja Schulze
Bundesumweltministerin Svenja Schulze
© © 2020 AFP
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat davor gewarnt, falsche Schlüsse aus dem Klima-Effekt der Corona-Krise zu ziehen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat davor gewarnt, falsche Schlüsse aus dem Klima-Effekt der Corona-Krise zu ziehen. Die Emissionen von Treibhausgasen gingen derzeit zwar zurück, doch sei dieser Effekt "nicht nachhaltig", sagte Schulze den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Es handle sich um ein "kurzfristiges Phänomen", das beim Schutz des Erdklimas nicht weiterhelfe. Durch die von der Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise entstünden keine "moderneren Strukturen" für den Klimaschutz.

Durch das Nachlassen der wirtschaftlichen Aktivität und des Auto- wie Flugverkehrs in der Corona-Krise verringert sich derzeit weltweit der Ausstoß der klimaschädlichen Gase. Auch die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hatte am Dienstag jedoch vorhergesagt, dass die positiven Auswirkungen auf das Klima "wahrscheinlich nur sehr gering" sein würden. So sei abzusehen, dass der CO2-Ausstoß wieder ansteige, sobald die Pandemie überstanden sei und die Weltwirtschaft wieder anlaufe.

dja

AFP

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