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Union und SPD einigen sich auf Anpassungen beim Elterngeld

Union und SPD haben sich auf Anpassungen beim Elterngeld geeinigt, mit denen die Auswirkungen der Corona-Krise abgefedert werden sollen.

Teddybär vor Wohnhaus

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Union und SPD haben sich auf Anpassungen beim Elterngeld geeinigt, mit denen die Auswirkungen der Corona-Krise abgefedert werden sollen. Zeiten der Kurzarbeit, die auf die Pandemie zurückgehen, sollen nicht zu Einbußen beim Elterngeld führen, wie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey nach Beratungen mit der Union erklärte.

Dafür sollen bei jetzt beantragtem Elterngeld jene Monate nicht berücksichtigt werden, in denen die Eltern wegen der Corona-Krise Kurzarbeitergeld beziehen. Normalerweise wird das Einkommen aus den zwölf Monate vor der Geburt des Kindes für die Berechnung des Elterngeldes herangezogen.

Die Einigung sieht auch Anpassungen für Eltern vor, die in so genannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Da sie jetzt besonders gebraucht werden, können sie ihre Elterngeldmonate aufschieben.

Die stellvertretende Unionsfraktionschefin Nadine Schön (CDU) nannte die Neuerungen "richtig und notwendig". Der Unions-Familienexperte Marcus Weinberg erklärte: "Sondersituationen machen Sonderregelungen notwendig - auch während der Corona-Krise beim Elterngeld."

AFP

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