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UNO: Damaskus für Giftgasangriff in Chan Scheichun verantwortlich

Erstmals haben UN-Ermittler die syrische Regierung für den Giftgasangriff Anfang April in Chan Scheichun verantwortlich gemacht.

Ein Kind nach dem Giftgasangriff auf Chan Scheichun

Ein Kind nach dem Giftgasangriff auf Chan Scheichun

Erstmals haben UN-Ermittler die syrische Regierung für den Giftgasangriff Anfang April in Chan verantwortlich gemacht. Die syrischen Streitkräfte hätten bei ihren Luftangriffen auf die Ortschaft am 4. April das Giftgas Sarin eingesetzt und mehr als 80 Menschen getötet, hieß es in einem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht der UN-Untersuchungskommission zur Lage der Menschenrechte in Syrien.

Westliche Regierungen hatten bereits in den Wochen nach dem die syrische Regierung dafür verantwortlich gemacht. Bei dem Angriff waren 87 Menschen getötet worden, unter ihnen zahlreiche Frauen und Kinder. Als Reaktion darauf hatte die US-Armee den syrischen Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat, von dem der Angriff ausgegangen sein soll, mit Marschflugkörpern beschossen.

Die syrische Regierung hatte die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen. Machthaber Baschar al-Assad hatte in einem AFP-Interview gesagt, der Angriff in Chan Scheichun sei zu "hundert Prozent konstruiert" worden.

AFP
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