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USA und Großbritannien geben Iran Schuld an Tanker-Angriffen

Die USA und Großbritannien haben den Iran für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman verantwortlich gemacht.

Der norwegische Tanker "Front Altair"

Der norwegische Tanker "Front Altair"

Die USA und Großbritannien haben den Iran für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman verantwortlich gemacht. "Der Iran hat das gemacht", sagte US-Präsident Donald Trump dem US-Sender Fox News am Freitag. US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan forderte eine "internationale Antwort". Der Iran nannte die Anschuldigungen "gegenstandslos" und erhielt Unterstützung der russischen Regierung, die vor "voreiligen Schlüssen" warnte. UN-Generalsekretär Antonio Guterres rief unterdessen zu einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls auf.

Trump verwies auf ein vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichtes Video, das ein Patrouillenboot der iranischen Revolutionsgarden zeigen soll, wie es an einem der Tanker festmacht, um eine nicht explodierte Haftmine vom Rumpf zu entfernen.

Das Video habe aufgedeckt, dass die Mine von dem Boot aus entfernt worden sei. "Das riecht förmlich nach dem Iran." Zuvor hatte bereits US-Außenminister Mike Pompeo den Iran für die Attacken verantwortlich gemacht. Verteidigungsminister Shanahan sagte: "Wir haben hier eine internationale Situation, es ist nicht eine US-Situation."

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif wies die Vorwürfe der USA als "gegenstandslos" zurück. Die US-Regierung beschuldige den Iran, ohne einen "Schnipsel" Beweise vorzulegen, kritisierte er. Die USA wollten die diplomatischen Bemühungen etwa von Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe sabotieren, um ihren "Wirtschaftsterrorismus" gegen den Iran zu verschleiern. Der iranische Präsident Hassan Ruhani bezeichnete die USA als "schwere Bedrohung für die Stabilität" in der Region.

Auch Großbritannien machte den Iran für die Angriffe verantwortlich. Teheran stecke nach Einschätzung seiner Regierung mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" hinter den Attacken, erklärte der britische Außenminister Jeremy Hunt.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres forderte, es müsse herausgefunden werden, wer für die Explosionen an Bord der beiden Schiffe verantwortlich sei. "Es ist sehr wichtig, die Wahrheit zu erfahren", sagte er. Es sei Aufgabe des UN-Sicherheitsrats, solche Ermittlungen in die Wege zu leiten.

Russland verurteilte die Vorfälle und verlangte eine "gründliche internationale Untersuchung". Es dürften keine "voreiligen Schlüsse" gezogen werden, erklärte das Außenministerium in Moskau. Auch die Bundesregierung forderte eine eingehende Untersuchung. Über die Urheberschaft habe Berlin "keine eigenen Erkenntnisse", sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

Der norwegische Tanker "Front Altair" und die "Kokuka Courageous" aus Japan hatten am Donnerstagmorgen im Golf von Oman einen Notruf abgesetzt, nachdem es bei beiden Schiffen an der Wasserlinie Explosionen gegeben hatte. Auf der "Front Altair" gab es laut der norwegischen Seefahrtsbehörde drei Explosionen. Erst nach mehreren Stunden konnte das Feuer an Bord gelöscht werden.

Die Besatzung des japanischen Tankers berichtete ihrerseits, ein "fliegendes Objekt" habe ihr Schiff getroffen. Demnach hatte es bereits drei Stunden zuvor einen Angriff gegeben, woraufhin die Besatzung "Ausweichmanöver" vorgenommen habe.

Beide Schiffe hatten kurz vor den Angriffen die Straße von Hormus passiert. Die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman ist einer der wichtigsten Transportwege für internationale Erdöl-Lieferungen.

Die Gefahr einer Schließung der Straße von Hormus durch den Iran schloss Trump am Freitag aus. "Sie wird nicht geschlossen, sie wird für lange Zeit nicht geschlossen, und das wissen sie", sagte Trump. Dies sei der Regierung in Teheran "mit sehr deutlichen Worten" gesagt worden.

Die Vorfälle ereigneten sich einen Monat nach "Sabotageakten" gegen vier Schiffe vor der Küste der Emirate. Auch in diesen Fällen machten die USA sowie Saudi-Arabien den Iran verantwortlich. Teheran wies die Vorwürfe zurück. Die USA hatten zuvor ihre Truppen in der Golfregion unter Verweis auf eine angebliche Bedrohung durch den Iran massiv verstärkt.

AFP

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