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USA wollen auf Konferenz in Warschau über Umgang mit dem Iran beraten

Auf einer zweitägigen Konferenz in Warschau wollen die USA von heute an mit ihren Verbündeten über die Lage im Nahen Osten und über den Umgang mit dem Iran beraten.

Konferenzort Warschau

Konferenzort Warschau

Auf einer zweitägigen Konferenz in Warschau wollen die USA von heute an mit ihren Verbündeten über die Lage im Nahen Osten und über den Umgang mit dem Iran beraten. Die Einladung von US-Außenminister Mike Pompeo stieß allerdings nur auf bescheidene Resonanz: Von den EU-Staaten ist - neben Ko-Gastgeber Polen - nur Großbritannien auf Ebene der Außenminister vertreten. Für Deutschland nimmt Außenstaatsminister Niels Annen (SPD) teil. Zu den weiteren Teilnehmern zählen US-Vizepräsident Mike Pence und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.

Die USA wollten auf der Konferenz schwerpunktmäßig darüber beraten, wie der Iran nach der Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA weiter unter Druck gesetzt werden kann. Bei der EU stößt die Iran-Politik der USA allerdings auf Ablehnung. Auch Ko-Gastgeber Polen ließ wissen, dass er weiterhin an der Seite der EU-Partner zu dem Atomabkommen steht. Der Iran wurde nicht nach Warschau eingeladen; sein Präsident Hassan Ruhani reist während der Konferenz nach Moskau. Teheran hat gegen die "anti-iranische" Konferenz protestiert.

AFP
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