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Verbraucherschützer warnen vor Missbrauch bei E-Mails zu neuen Datenschutzregeln

Verbraucherschützer haben vor E-Mails gewarnt, mit denen Betrüger im Windschatten der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzregeln an sensible Informationen von Internetnutzern gelangen wollen.

BKA: Deutlich mehr Fälle von Wirtschaftskriminalität

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haben vor E-Mails gewarnt, mit denen Betrüger im Windschatten der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzregeln an sensible Informationen von Internetnutzern gelangen wollen. Da derzeit viele Unternehmen E-Mails an ihre Kunden schreiben, würden vermehrt sogenannte Phishing-Mails verschickt, um an die Nutzerdaten von Kunden von Amazon, Ebay, Paypal oder anderen Online-Shops und Banken zu kommen, erklärte die Verbraucherzentrale Brandenburg am Mittwoch.

In den mit Firmennamen und Logos als seriös getarnten E-Mails werden demnach die Empfänger aufgefordert, ihre Nutzerdaten zu bestätigen oder gar eine Kopie ihres Ausweises an den Absender zu schicken. "Die Betrüger nutzen den Umstand, dass viele Unternehmen zurzeit tatsächlich ihre Nutzungsbedingungen aufgrund der DSGVO umstellen und ihre Kunden darüber per E-Mail informieren", erklärte die Rechtsexpertin der , Katarzyna Trietz.

Die Datenschutz-Grundverordnung der (DSGVO) muss ab Freitag angewendet werden. Sie macht Unternehmen europaweit gültige Vorgaben für die Speicherung und den Schutz von Daten und gibt Kunden und Nutzern mehr Möglichkeiten, gegen Missbrauch vorzugehen. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden.

Die Verbraucherschützer riefen Nutzer dazu auf, die Phishing-Mails zu ignorieren. Seriöse Anbieter würden keine Zugangsdaten per E-Mail und keine Ausweiskopien verlangen. Falls Verbraucher unsicher seien, sollten sie sich mit ihren Zugangsdaten auf der ihnen bekannten Internetseite des Anbieters einloggen, gegebenenfalls beim Kundenservice der Unternehmen nachfragen oder sich im Zweifel an die Verbraucherzentrale wenden.

AFP

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