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Verfahren gegen sieben von zehn Loveparade-Beschuldigten eingestellt

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten hat das Landgericht Duisburg das Verfahren gegen sieben der zehn Angeklagten eingestellt.

Landgericht Duisburg verhandelt in Düsseldorfer Messe

Landgericht Duisburg verhandelt in Düsseldorfer Messe

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten hat das Landgericht Duisburg das Verfahren gegen sieben der zehn Angeklagten eingestellt. Dies teilte das Gericht am Mittwoch in der aus Platzgründen in Düsseldorf stattfindenden Hauptverhandlung mit. Am Dienstag hatten die Staatsanwaltschaft und die sieben Angeklagten der Einstellung zugestimmt, der Prozess gegen die drei weiteren Beschuldigten wird fortgesetzt.

Das Gericht hatte ursprünglich vorgeschlagen, den Loveparade-Prozess gegen alle zehn Angeklagten - sechs Bedienstete der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Loveparade-Veranstalters - einzustellen. Bei sieben Angeklagten sollte dies ohne Auflagen, bei den drei übrigen mit Geldauflagen erfolgen.

Drei beschuldigte Mitarbeiter des Veranstalters stimmten einer solchen Verfahrenseinstellung anders als die Staatsanwaltschaft aber nicht zu. Sie hätten nach dem Willen der Staatsanwaltschaft Geldauflagen von jeweils rund 10.000 Euro erhalten sollen. Bei der Duisburger Loveparade waren am 24. Juli 2010 in einem Gedränge 21 Menschen getötet und mehr als 650 weitere verletzt worden.

AFP