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Vier Tote bei Verkehrsunfall nahe Göttingen

Bei einem vermutlich durch ein Überholmanöver ausgelösten Autounfall im Landkreis Göttingen sind am Samstagabend vier Menschen ums Leben gekommen.

Autowracks nach Zusammenstoß

Autowracks nach Zusammenstoß

Bei einem vermutlich durch ein Überholmanöver ausgelösten Autounfall im Landkreis Göttingen sind am Samstagabend vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen erlitten schwerste Verletzungen, fünf wurden leicht verletzt, teilte die Polizei in Göttingen am Sonntag mit. Die Bundesstraße 3 musste bis in den Sonntag hinein zwischen Dransfeld und Jühnde voll gesperrt werden.

Den ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wollte eine 23 Jahre alte Frau vermutlich an einer Steigung ein Auto überholen. Dabei sei es aus noch ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto gekommen. Im Anschluss ereigneten sich mehrere Folgeunfälle, in die drei weitere Autos verwickelt waren, so die Polizei.

Getötet worden sei die 23 Jahre alte Frau, ihre 22 Jahre alte Beifahrerin sei schwerstverletzt worden. In dem Auto, mit dem die junge Frau zusammenstieß, starben ein 65 Jahre alter Mann sowie seine zwei Mitfahrerinnen im Alter von 62 und 86 Jahren. Ein weiterer Mann in diesem Auto erlitt schwerste Verletzungen, in den anderen Autos wurden fünf Insassen im Alter zwischen 17 und 65 Jahren leicht verletzt.

Wie lange der Bereich der Unfallstelle gesperrt werden soll, stand zunächst noch nicht fest. Am Unfallort waren mehrere Rettungswagen, Notfallseelsorger, Ortsfeuerwehren, das Technische Hilfswerk und Gutachter im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft ließ die Leichen sowie alle beteiligten Autos beschlagnahmen.

AFP