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Weltklimakonferenz in Madrid geht voraussichtlich in die Verlängerung

Wegen ungelöster Streitfragen geht die UN-Klimakonferenz voraussichtlich in die Verlängerung.

Junge Aktivisten bei der Klimakonferenz

Junge Aktivisten bei der Klimakonferenz

Wegen ungelöster Streitfragen geht die UN-Klimakonferenz voraussichtlich in die Verlängerung. Der deutsche Chefverhandler Karsten Sach sagte am Donnerstag in Madrid, er rechne nicht mit einem pünktlichen Abschluss am Freitagabend. Zu den Streitpunkten gehört demnach weiterhin die Einbeziehung von Marktmechansimen in die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Das UN-Klimasekretariat verkündete derweil, dass die wegen einer Protestaktion ausgeschlossenen Aktivisten zur COP zurückkehren durften.

Es sei "ziemlich unwahrscheinlich", dass am Freitag wie vorgesehen um 18.00 Uhr der Hammer falle, sagte Sach. Seine Prognose für das Ende der 25. Weltklimakonferenz: "irgendwann in der Nacht von Freitag auf Samstag". Bei den sogenannten COPs wird regelmäßig um eine Nacht oder mehr überzogen. Die Verhandlungen in Madrid hatten am Montag vergangener Woche begonnen.

Zu den umstrittensten Themen zählt die Ausgestaltung von Artikel 6 des Pariser-Abkommens. Bei der Einbeziehung von Marktmechanismen in den Klimaschutz seien "eine Menge technischer Fragen" zu klären, sagte Sach.

Die "schwierigste Frage" sei der Umgang mit den CO2-Zertifikaten, die Staaten unter dem Kyoto-Protokoll erworben hatten, das vor mehr als 20 Jahren geschlossen wurde und kommendes Jahr endgültig ausläuft. Wenn diese Zertifikate bei der Beurteilung kommender nationaler Klimaschutzbeiträge anerkannt werden, würde dies das Pariser Abkommen aus Sicht von Bundesregierung und Umweltverbänden unterlaufen.

Weitere Knackpunkte sind die Klimafinanzierung und insbesondere der Umgang mit bereits eintretenden klimabedingten Schäden und Verlusten (Loss and Damage). Die Forderung der am wenigsten entwickelten Länder, einen eigenen Fonds für diese immensen Schäden einzurichten, sei in Madrid vom Tisch, sagte Ingrid-Gabriela Hoven, Ministerialdirektorin im Bundesentwicklungsministerium.

Stattdessen werde nun darüber verhandelt, wie der bereits bestehende Grüne Klimafonds für Projekte zur Bewältigung klimabedingter Schäden geöffnet werden könne. Die Europäische Union setzt sich laut Hoven für eine solche Öffnung ein.

Bislang wird der Fonds zur Unterstützung von Maßnahmen von Entwicklungsländern zur Bekämpfung des Klimawandels und die Anpassung an die Folgen der Erderwärmung genutzt. Die Finanzzusagen für den Fonds belaufen sich derzeit auf 5,6 Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro).

Weiter verhandelt wird auch darüber, inwiefern das Abschlussdokument einen Aufruf zu ehrgeizigeren nationalen Klimaschutzzielen beinhalten soll. Während der Konferenz in Madrid ist die Zahl der Staaten, die sich für 2020 zur Vorlage eines höheren nationalen Klimaschutzbeitrags (NDC) verpflichten, auf 80 gestiegen. Zusammen stehen sie allerdings nur für 10,5 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen.

Offiziell müssen die Staaten des Pariser Abkommens ihre überarbeiteten Klimaschutzziele erst kommendes Jahr vorlegen. Umweltaktivisten wie Greta Thunbergs Bewegung "Fridays for Future" fordern deutlich mehr Tempo.

Um ihrem Unmut über die unzureichenden Klimaschutzanstrengungen Luft zu machen, hatten rund 200 Aktivisten am Mittwoch einen nicht angemeldeten Protest vor dem Plenumssaal abgehalten. Sicherheitskräfte drängten die Teilnehmer aus dem Gebäude, hielten sie etwa eine Stunde lang draußen fest und nahmen ihnen ihre Konferenzpässe ab.

In der Nacht zum Donnerstag erklärte dann das UN-Klimasekretariat (UNFCCC), nach diesem "bedauerlichen Sicherheitsvorfall" habe es sich mit den beteiligten Nichtregierungsorganisationen verständigt. Nachdem diese zugesagt hätten, sich künftig an die Regeln für solche Proteste bei UN-Klimakonferenzen zu halten und Protestaktionen vorab anzumelden, dürften die zunächst ausgeschlossenen Teilnehmer nun wieder auf das Konferenzgelände.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte zu dem Vorfall, sie finde es "ein bisschen sehr hart, wie da agiert wurde". Es gebe aber bei den UN-Klimakonferenzen Regeln, die das Miteinander bei dieser riesigen Veranstaltung ermöglichten. "Und wenn man ganz bewusst gegen diese Regeln verstößt, dann muss man auch damit rechnen, dass das Konsequenzen hat", sagte Schulze.

AFP
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Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus