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Weltklimarat legt umfassenden Sonderbericht zur Landnutzung vor

Der Weltklimarat IPCC stellt heute (10.00 Uhr) in Genf den bislang umfassendsten Bericht zum Zusammenhang zwischen der Landnutzung durch den Menschen und dem Klimawandel vor.

Die IPCC-Mitgliedstaaten tagen in Genf

Die IPCC-Mitgliedstaaten tagen in Genf

Der Weltklimarat IPCC stellt heute (10.00 Uhr) in Genf den bislang umfassendsten Bericht zum Zusammenhang zwischen der Landnutzung durch den Menschen und dem Klimawandel vor. In dem Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme geht es um die Herausforderung, die gefährliche Erderwärmung wirksam zu bekämpfen und zugleich eine wachsende Erdbevölkerung satt zu machen. Für den rund 1200 Seiten starken Bericht hatten 108 Wissenschaftler aus aller Welt zahlreiche Studien ausgewertet.

Vertreter aus den 195 IPCC-Mitgliedstaaten gingen die Zusammenfassung des Berichts für politische Entscheidungsträger seit Ende vergangener Woche Zeile für Zeile durch. Dies dauerte länger als vorgesehen, erst nach einer 28-stündigen Marathon-Sitzung wurde der Text gebilligt. Zentraler Streitpunkt war nach Angaben aus Teilnehmerkreisen die Bewertung von Bioenergie, für deren Gewinnung große Landflächen notwendig sind.

AFP
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