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Wetterdienst: Tauwetter kann Schneelast in Bayern erhöhen

Neben den großen Schneemengen droht in Bayern nun eine weitere Gefahr durch vorübergehendes Tauwetter.

In Bayern wird vor umstürzenden Bäumen gewarnt

In Bayern wird vor umstürzenden Bäumen gewarnt

Neben den großen Schneemengen droht in Bayern nun eine weitere Gefahr durch vorübergehendes Tauwetter. Am Sonntag überquerte die Warmfront eines Sturmtiefs Bayern, so dass der Schnee durch Regen noch schwerer werden könnte, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Der Regen falle auf die vorhandene Schneedecke, was die Schneelast auf den Hausdächern in den alpinen und alpennahen Regionen erhöhe.

Dem Wetterdienst zufolge kann das Gewicht von einem Kubikmeter Schnee durch Regenfälle Werte "zwischen etwa 300 und 500 Kilogramm" erreichen. Starke Schneefälle sorgen im südlichen Bayern seit Tagen für erhebliche Probleme. Mehrere Landkreise riefen den Katastrophenfall aus. Helfer waren im Dauereinsatz, um Straßen und Hausdächer vom Schnee zu befreien.

Weitere Unwettergefahr bestand bis Montag durch stürmische Böen, die zu Verwehungen und Schneebruch führen könnten. Zudem wurde mit einer in der Nacht zu Montag durchziehenden neuen Kaltfront weiterer Neuschnee erwartet.

Ministerpräsident Söder (CSU) hatte anlässlich eines Besuchs in der Region am Samstag angekündigt, der Freistaat werde "ab sofort" alle betroffenen Regionen mit insgesamt 500 zusätzlichen Polizisten unterstützen.

AFP

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