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Zahl der getöteten Palästinenser steigt auf elf

Bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach neuen Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums am Sonntag insgesamt elf Palästinenser getötet worden.

Rauch steigt nach einem Luftangriff über Gaza-Stadt auf

Rauch steigt nach einem Luftangriff über Gaza-Stadt auf

Bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach neuen Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums am Sonntag insgesamt elf Palästinenser getötet worden. Die Gruppe Islamische Dschihad erklärte, bei vier Opfern habe es sich um ihre Mitglieder gehandelt. Bei einem weiteren getöteten Palästinenser handelte es sich nach übereinstimmenden Angaben aus Gaza und Israel um einen Kommandeur des bewaffneten Flügels der Hamas.

In Israel kamen am Sonntag drei Menschen ums Leben. Die Hamas und andere Gruppen hatten wie schon am Vortag eine Vielzahl von Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert.

Unterdessen gab es neue Details zu der schwangeren Frau und dem Kleinkind, die im Samstag ebenfalls im Gazastreifen getötet worden waren. Nach Angaben von Angehörigen handelte es sich bei den beiden nicht, wie vom Gesundheitsministerium bekanntgegeben, um Mutter und Tochter, sondern um Tante und Nichte.

Zum Tod der beiden gibt es widersprüchliche Angaben. Während die Behörden in Gaza sie als Opfer eines israelischen Angriffs bezeichneten, wies Israels Armee den Vorwurf zurück. Vielmehr seien die Frau und das Kind durch fehlgeleitete Schüsse der radikalislamischen Hamas getötet worden, erklärte Armeesprecher Ronen Manelis. Die Armee betonte, sie greife ausschließlich militärische Ziele an.

AFP

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