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Zahl der Toten nach Pipeline-Katastrophe in Mexiko auf 85 gestiegen

Nach der Explosion einer angezapften Benzin-Pipeline in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 85 angestiegen.

Pipeline-Katastrophe in Mexiko

Pipeline-Katastrophe in Mexiko

Nach der Explosion einer angezapften Benzin-Pipeline in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 85 angestiegen. Gesundheitsminister Jorge Alcocer sagte am Sonntag, sechs weitere Menschen seien ihren Verletzungen erlegen. 58 Menschen wurden noch in Krankenhäusern behandelt. Bei den Opfern handelte es sich um Menschen, die Treibstoff aus der beschädigten Pipeline abzapfen wollten.

Das Unglück hatte sich am Freitag im Bundesstaat Hidalgo in der Nähe der Kleinstadt Tlahuelilpan gut hundert Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt ereignet. Hunderte Menschen waren mit Kanistern und Eimern zu der Benzinleitung geeilt, um sich illegal mit Treibstoff zu versorgen. Es kam jedoch zu einer Explosion und die Pipeline geriet in Brand.

Durch das illegale Anzapfen von Pipelines gingen dem mexikanischen Staat nach offiziellen Angaben allein im Jahr 2017 umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro verloren. Mehrere Treibstoffleitungen wurden in den vergangenen Wochen von der Regierung geschlossen, um das Treiben krimineller Banden zu stoppen.

AFP
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