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Zeitung: China und Russland belauschen Trumps Handygespräche

Chinesische und russische Geheimdienste sollen laut einem Zeitungsbericht regelmäßig Handygespräche von US-Präsident Donald Trump abgehört haben.

Donald Trump am Telefon im Weißen Haus

Donald Trump am Telefon im Weißen Haus

Chinesische und russische Geheimdienste sollen laut einem Zeitungsbericht regelmäßig Handygespräche von US-Präsident Donald Trump abgehört haben. Ziel der Spionage seien die Telefonate gewesen, die Trump über sein iPhone mit Freunden und Bekannten führte, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf anonyme Regierungsquellen. Trump wies den Bericht als "falsch" zurück.

Er benutze nur selten ein Handy, schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Ich mag das Festnetz." Wenn er aber ein Handy benutze, dann sei das Gerät vorab von den Behörden "genehmigt". Bei dem Bericht handle es sich "bloß um weitere erfundene Falschnachrichten".

Laut "New York Times" sollen jedoch Regierungsmitarbeiter den Präsidenten über Erkenntnisse der US-Geheimdienste zu der angeblichen Handy-Spionage unterrichtet haben. Dennoch habe Trump weiterhin nicht alle Anrufe über das stark gesicherte Festnetztelefon im Weißen Haus getätigt.

Durch die Lauschangriffe sei die chinesische Regierung in den Besitz von Informationen gelangt, die sie dann benutzt habe, um die Beziehungen zu Washington vor allem im Handelsstreit zu beeinflussen, schrieb das Blatt.

Demnach sollen die chinesischen Geheimdienste Listen mit Namen der Gesprächspartner des US-Präsidenten zusammengestellt haben. Anschließend hätten die Dienste versucht, mit den Freunden und Bekannten Trumps in Kontakt zu treten und sie zur Einflussnahme im chinesischen Sinne auf den Präsidenten zu bewegen.

Ob durch die angeblichen Lauschangriffe auf Trump auch als geheim eingestufte Informationen in den Besitz Pekings und Moskaus gelangten, blieb offen.

Die für den Bericht verwendeten Quellen aus dem Weißen Haus wollten dem Präsidenten mit ihrem Gang an die Öffentlichkeit nach eigenem Bekunden nicht schaden, berichtete die "New York Times". Vielmehr handle es sich um einen Akt der Verzweiflung, nachdem Trump die Warnungen immer wieder in den Wind geschlagen habe.

Im Wahlkampf 2016 hatte Trump seine Rivalin Hillary Clinton hart attackiert, weil sie in ihrer Zeit als Außenministerin private und damit nicht ausreichend geschützte Server für ihre dienstliche Kommunikation per E-Mails benutzt hatte.

Wie Trump wiesen auch die Regierungen in Peking und Moskau den Bericht der "New York Times" zurück - teils mit dem gleichen Vokabular. Auch eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums warf dem Blatt die Verbreitung von "Fake News" vor. Die Zeitung wolle offenbar den Oscar für das beste Drehbuch erhalten, sagte Hua Chunying.

"Wir behandeln diese Art von Geschichten bereits mit einem gewissen Humor", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Er warf der "New York Times" einen "Niedergang journalistischer Standards" vor.

AFP

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