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Lust auf Familie: Diese Themen stehen in der Februar/März-Ausgabe der Nido

Die Nachhaltigkeits-Nido: Öko-Experten verraten, wie sie und ihre Familien leben +++ Selbstversuch: Shoppen ohne Plastikmüll +++ Naturkosmetik +++ Kochen ohne Abfall +++ Wie Schmutz Kinder stark macht +++ Plus: Kindheit in den Slums von Venezuela, Carolin Kebekus, Trennungskinder u.v.m.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich bin mit einer Mutter aufgewachsen, die den Begriff „öko“ seit den 1970ern sehr ernst nimmt. Für uns drei Kinder hieß das: krummes Gemüse und Sauerkrautsaft. Lange Zeit glaubte ich, dass weiße Eier böse und braune Eier gut seien – weil aus Vollkorn. Bei uns in der Küche wohnte ein Kefir-Pilz, von dem ich befürchtete, dass er nachts aus seinem Glas schlabbern und in mein Bett kommen würde... Es war nicht leicht.

Doch wie jede Mutter musste auch meine Kompromisse machen: Als Jugendliche ließen wir den Chlor-Reiniger zum Jeansbleichen in den Abfluss gluckern, mein Vater installierte einen energieverschleudernden Heizstrahler über der Terrasse und und und...

Die Sache mit dem guten, fairen und klimafreundlichen Leben ist halt leider ein einziger Kompromiss, gerade für Eltern. Wir können eigentlich nur versuchen, dem Planeten ein bisschen weniger zu schaden. Aufzugeben ist jedenfalls für Eltern nicht drin. Deshalb hat die Redaktion diesmal eine „grüne“ Ausgabe gemacht, die Sie informieren und beflügeln soll, als Familie neue Wege einzuschlagen: mit weniger Plastik, fairer Mode und besserem Essen. Ich möchte nämlich in 30 Jahren an dieser Stelle ein Editorial lesen, in dem jemand schreibt: Meine Eltern haben in den späten 2010er Jahren angefangen, den Begriff „Nachhaltigkeit“ sehr ernst zu nehmen. Es war nicht leicht ...

Viel Vergnügen beim Lesen!

P.S.: Sollen wir auch mal Schwerpunkte bei anderen Themen setzen und wenn ja, bei welchen? Schreiben Sie mir gerne: boemelburg.helen@nido.de

Helen Bömelburg, Leitende Redakteurin

Die neue Ausgabe ist ab sofort im Handel erhältlich.