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Familienleben: Horden im Hot Spot

Ab wie vielen Kindern beginnt die Angeberei? Unser Autor macht sich Gedanken zum Phänomen der großstädtischen Vielgebärer.

Bei meinem letzten Berlinbesuch entspann sich beim Abendessen folgende Debatte: Die mir unbekannte Familie Dingsbums, wohnhaft natürlich in Prenzlauer Berg, bekomme ein neues Kind. „Ist nicht die Möglichkeit!“, wollte ich schon rufen und das Gespräch wieder in interessantere Gefilde lenken, verkniff es mir aber, als im Nachsatz erwähnt wurde, dass es das vierte Kind sei. „Typisch“, sagte jemand. „Jetzt müssen es also vier sein!“ Die Diskussion nahm eine überraschende Kurve. Schon stand der Vorwurf im Raum, dass das Viertkind ja nichts anderes sei als ein Statussymbol und dass die Vielgebärer damit aller Welt ihr in wirtschaftlicher wie privater Hinsicht geglücktes Leben demonstrieren wollten. Sofort wurden weitere Fälle von Vierkind-Familien in die Runde geworfen. Und überhaupt: Drei Kinder seien denen wohl zu normal. Überrumpelt verkniff ich mir ein „Ja, aber“ – schließlich habe ich selbst drei Kinder, wie auch einige meiner Bekannten.

Um auf dem Boden zu bleiben: Statistisch gesehen ist das, worüber wir uns die Köpfe heiß redeten, nicht existent. Die Geburtenrate hierzulande ist seit Jahren extrem niedrig – im Schnitt bekommt eine Frau 1,36 Kinder. Mehrkindfamilien – also Familien mit drei und mehr Kindern – fallen nicht ins Gewicht. Laut Familienbericht der Bundesregierung ist es sogar ihr spezifisches Fehlen, das die Rate in Deutschland so drückt. In der öffentlichen Wahrnehmung (für die vor allem Thilo Sarrazin steht) ist das Wort „kinderreich“ gleichbedeutend mit „Problem“(-familien). Auch der „Monitor Familienforschung“ schlägt in diese Kerbe: Vor allem Eltern mit einem niedrigen Bildungsstand, heißt es dort, „kompensieren mangelnde berufliche Perspektiven“ durch Kinder.

Aber es gibt eben auch andere Beobachtungen: Laut der Soziologie-Professorin Cornelia Helfferich wünschen sich vor allem höher gebildete Gutverdiener drei und mehr Kinder. In den USA wurde schon vor Jahren von einem kleinen Vielgebär- Boom berichtet – nicht unter Latinos oder Schwarzen, sondern wohlsituierten Weißen. Auch hier wurde das Kindermachen sofort als Statusgebaren diffamiert. Der „New York Observer“ kommentierte, mit der Kinderschar schreie man in die Welt hinaus: „Meine Wohnung ist gigantisch, mein Auto riesig, mein Bargeld unerschöpflich!“ Geht es den in gewissen Hot Spots wie dem Prenzlauer Berg auftretenden Hordeneltern also auch darum, auf dicke Hose zu machen?

Die Debatte, bei der ich mich unvermutet in die Ecke der „Leistungsträger“ gedrängt wiederfand, kam mir dann doch sehr abgehoben vor. Ich konnte zwar nicht ausschließen, dass viele der Conquistadores, die Berlin gerade mit ihrem Wohlstand platt machen, eine gesteigerte Fertilitätsrate aufweisen. Und vielleicht ja wirklich, weil sie den Kiez-Berlinern entgegenschreien wollen: „Eure Krise juckt uns nicht, Ihr Loser!“, wer weiß. Aber ich meinte doch sagen zu müssen, dass nach meiner Erfahrung vor allem die Leute viele Kinder haben, die nicht so viel Angst haben: vor der Zukunft, vor Geldknappheit, vor schlaflosen Nächten. Eher lässige Typen also … wie ich. Meine These fand nicht den erhofften Beifall. Auf eines konnten wir uns immerhin einigen: Selbst wenn Kinder für bestimmte Leute ein Statussymbol sind, dann doch ein wesentlich netteres als dicke Autos.

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?