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Familienleben: Vater sein dagegen sehr

Die Väter in Deutschland sollen nicht nur Ernährer sein, sondern auch Vertrauensperson, Spielkamerad und Erzieher. Aber in welcher Rolle sehen sie sich eigentlich selbst?

Vater zu werden ist für Männer ein abstrakter Vorgang: Sie sehen, wie sich der Körper der Partnerin verändert und der Bauch wächst, doch sie bleiben außen vor. Doch oft bleibt die Verunsicherung auch noch, wenn das Kind da ist. Schließlich geht es jetzt um eine neue Rolle, die sie erfüllen sollen. Aber welche eigentlich genau? Einem modernen Vater wird viel abverlangt, so Christoph Grabitz, Autor der Geschichte über Väter in der neuen Nido-Ausgabe: „Er sollte zum Unterhalt der Familie beitragen können, vorlesen und zuhören, Schlaflieder singen, raffiniert kochen, aber auch Erfolg im Beruf haben und ein guter Liebhaber sein. Was für ein Spagat! Das muss man erst einmal schaffen.“

Grabitz und vier weitere Väter erzählen in der aktuellen Ausgabe, was für sie heute Vatersein bedeutet und wie sie als Vater sein möchten. Zudem spricht die Familienforscherin Irene Mariam Tazi-Preve über die Entwicklung der Familie in den letzten Jahrzehnten und was sich eigentlich verändern muss, damit Mann und Frau gleichberechtigt Familienarbeit leisten können.

Uns interessiert Ihre Meinung:

Liebe Väter: Wie haben Sie in Ihre Rolle gefunden? Wie funktioniert bei Ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? War der eigene Vater Ihr Vorbild? Was möchten Sie als Vater ausrichten, auf was kommt es Ihnen an im Zusammenleben mit Ihren Kindern?

Und liebe Mütter: Wie haben sich Ihre Männer verändert? Funktioniert bei Ihnen die Rollenvielfalt beider Elternteile? Bleibt an Ihnen – trotz modernem Vater – Dinge wie Kindergeburtstage und Winterjacken hängen?