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Erfolg der Polizei: "Oma Schleswig" und die verlorenen Weihnachtskarten – eine Geschichte mit Happy End

Mehrere Umschläge mit Geld und Hinweisen auf "Oma Schleswig" beschäftigten die Kieler Polizei in den vergangenen Tagen – jetzt gab es ein glückliches Ende.

Bushaltestelle (Erfolg der Polizei in Kiel: "Oma Schleswig" und die verlorenen Weihnachtskarten – eine Geschichte mit Happy End)

Die Weihnachtsumschläge von "Oma Schleswig" lagen an einer Bushaltestelle in Kiel (Symbolbild)

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Zwei ehrliche Finder und eine engagierte Polizistin – mehr braucht es manchmal nicht, um eine ganze Familie glücklich zu machen.

Am vergangenen Samstag meldeten sich auf einer Polizeiwache in der Kieler Innenstadt zwei Passanten und legten den Beamten drei Briefumschläge auf den Tresen. Darin: Bargeld und Weihnachtskarten, unterschrieben von "Oma Schleswig". Die Umschläge fanden die Beiden kurz zuvor an einer nahe gelegenen Bushaltestelle. Da der Name "Oma Schleswig" nicht ausreichte, um die Besitzerin des Geldes ausfindig zu machen, wandte sich eine Polizistin über die Pressestelle an die Medien. Lokalzeitungen wie die "Kieler Nachrichten" veröffentlichten den Aufruf: "Wem fehlt 'Oma Schleswigs' Weihnachstgeld?"

Happy End in Kiel

Schon einen Tag später gab es ein Happy End, konnte ein Polizeisprecher mitteilen: "Die Suche war erfolgreich." Der Sohn von "Oma Schleswig" meldete sich demnach auf dem Polizeirevier und bekannte sich "schuldig": Er habe die Karten als Weihnachtsbote im Auftrag seiner in Schleswig (Kreis Schleswig-Flensburg) lebenden Mutter an deren Enkel und Urenkel übergeben sollen, sie aber einige Tage zuvor beim Transport in der Kieler Innenstadt verloren – nun hat er sie zurück. Zweifel daran, dass es sich tatsächlich um ihren Sohn handelt, gab es laut Polizei nicht: Er habe die Inhalte aller Briefe exakt wiedergeben können. 

Obwohl ein Umschlag bis heute verschollen ist, werden alle vier Nachfahren von "Oma Schleswig" nun doch noch ihr Weihnachtsgeschenk bekommen. Den verschwundenen Umschlag samt enthaltenem Geld will der Sohn jetzt aus eigener Tasche ersetzen.

Die Polizei bedanke sich "ganz herzlich" für die Hilfe bei der Suche nach "Oma Schleswig", sagte der Sprecher.

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Quellen: Pressemitteilung Polizeidirektion Kiel I, "Kieler Nachrichten", Pressemitteilung Polizeidirektion Kiel II

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?