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Internet-Trend: #SagNieEinemKind: Twitter-User sammeln Sätze, die man sich lieber verkneifen sollte

Niemand ist perfekt und keine Erziehungsmethode der ultimative Guide zu einem friedvollen Miteinander. Dennoch gibt es Dinge, die man einfach nie zu seinen Kindern sagen sollte. Twitter hat sie unter dem Hashtag #SagNieEinemKind gesammelt. 

Trauriges Kind schaut in die Kamera

Es gibt "Erziehungsmethoden", die Kinder nachhaltig traumatisieren können

Getty Images

Niemand wird es schaffen, niemals sauer auf die eigenen Kinder zu sein. Oder frustriert. Oder überfordert. Oder übermüdet. Und ja, jedes Kind ist anders und braucht andere Förderung. Und doch gibt es ein paar Sätze, die wir aus unserer Kindheit im Zweifel teilweise auch kennen, die man sich aber eigentlich lieber verkneifen sollte. Unter dem Hashtag "Sag nie einem Kind" haben Twitter-User all die Sachen gesammelt, die beim Nachwuchs im Zweifel mehr Schaden anrichten als Gutes zu tun.

So solle man sein Kind nie fragen, ob es "zu dumm oder einfach nur zu faul" sei. Erklärt sich irgendwie von selbst, immer sind das beides keine besonders attraktiven Optionen.

Auch das beliebte "Ach, so schlimm ist das doch gar nicht" oder "Warte mal ab, bis du groß bist, dann wirst du sehen was echter Stress ist" gibt Kindern nicht unbedingt das Gefühl, dass ihre Probleme ernstgenommen und ihre Gefühle gewertschätzt werden.

Eigentlich sollte das eine absolute Selbstverständlichkeit sein, aber immer wieder taucht auch die Problematik des angedrohten Liebesentzuges auf: "Wenn du dies und jenes nicht machst, habe ich dich nicht mehr lieb."

Auch beliebt, besonders bei Scheidungskindern, ist das Projizieren der Probleme auf das Kind: "Du bist schon genau wie deine Mutter" – ja, und das ist völlig natürlich.

Auch zum Thema Mobbing äußern sich viele User und rufen Eltern dazu auf, ihren Kindern den Rücken zu stärken, anstatt das Problem kleinzureden.

Die Liste scheint endlos lang zu sein und während einige Tweets vielleicht eher persönlich sind und dieser bestimmten Person beim Verarbeiten eines Traumas helfen sollen, finden sich andere immer wieder. Und dann wären da noch die, die vielleicht außerhalb unserer eigenen Lebensrealität liegen, deshalb aber nicht weniger wichtig sind:

Übrigens mischte sich auch die Social-Media-Redaktion von "Lieferheld" in die Diskussion ein und steuerte noch einen Vorschlag bei, den wohl jedes Kind so unterschreiben würde:

Junge füttert Oma
jgs
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