HOME

Kochen: Blog der Woche: Ziii Kocht

Bei Frau Ziii gibt es die tollsten Rezepte, gepaart mit den wunderschönsten Geschichten und Fotos. Und jetzt sofort alles nachkochen!

Diese Woche: Ziii kocht

Wer bist du?

Mein richtiger Name ist Susanne, jedoch kennen mich im Netz alle nur unter dem Namen ‚Frau Ziii’. Ich lebe mit meinem Mann und meiner Tochter in Wien. Beide sind den Lesern meines Blogs unter dem Namen ‚Herr Ziii’ und das ‚Fräulein Ziii’ bekannt. In meinem Haus gibt es außerdem noch den kleinen Kater und seine Mädels, eine große Küche als zentralen Sammelpunkt und jede Menge Ideen, was das Thema Kochen und Essen betrifft.

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Beim Bloggen verbinden sich ganz selbstverständlich alle Leidenschaften, die das eigene Leben prägen, und es ist eine wunderbare Möglichkeit andere Menschen daran teilhaben zu lassen. Ich habe meinen ersten Blog als eine Art virtuelles Tagebuch für mich selbst, aber auch für Freunde und Familie begonnen. Die Themen waren zunächst unterschiedlich, doch irgendwann habe ich festgestellt, dass die einzige Rubrik, die ich regelmäßig befülle, das Thema Essen umfasst. Daraus ist dann ‚Ziiikocht’ entstanden.

Foto: www.ziikocht.at

Um was geht es in deinem Blog?

Ich veröffentliche Rezepte und Geschichten rund um das Thema Essen. Bei mir dreht sich also (fast) alles ums Kochen. Ich bin jedoch keine gelernte Köchin und verfüge über die gleichen Voraussetzungen und Fähigkeiten wie andere Menschen auch. Ich esse nur gerne und gut und möchte mich und meine Familie auf natürliche Weise, ohne großes Zutun der Lebensmittelindustrie, ernähren. Daraus ergab sich irgendwann die Notwendigkeit, das Kochen zu erlernen und gleichzeitig auch die Freude daran. Oft nervt es mich aber, denn ich habe nicht immer Zeit und Muße dafür. Ich strebe beim Kochen ein möglichst optimales Verhältnis von Aufwand und Nutzen an und koche keine komplizierten Gerichte, deren Herstellung großes Vorwissen oder logistische Höchstleistungen erfordern. Meine Rezepte sind in der Regel einfach gehalten und brauchen mal mehr, mal weniger Zeit, je nachdem. Manchmal versuche ich mich allerdings auch an Neuem, Komplizierterem. Dann halte ich meine Erfahrungen fest und lerne sozusagen mit meinen Lesern dazu.

Wen könnte das interessieren?

Wahrscheinlich jeden, der eine Beziehung zu Essen hat und gerne in die Kochtöpfe anderer Leute schaut. Allerdings habe ich auch viele Leser, die gar kein großes Interesse an den Rezepten haben, sondern einfach nur meine Geschichten oder meine Fotos mögen.

Was hat dein Blog, was andere nicht haben?

Ich möchte meine Leser unterhalten und ihnen Freude am Kochen vermitteln. Daher versuche ich meinen Foodblog nicht nur auf Rezepte und Kochanleitungen zu reduzieren. Schöne Fotos sind ein wesentlicher Bestandteil, für den ich sehr viel Zeit aufwende, und um die Rezepte ranken sich immer Geschichten, mal kürzere, mal längere. Diese stammen meist aus meinem Alltag und erzählen auf humorvolle Art und Weise von meiner Familie oder, ganz allgemein, von meinem Leben in Wien. Manchmal gibt es Hintergrundinformationen zu den Gerichten, die ich koche oder zu den Zutaten, die ich dafür verwende. Oft ist aber auch das Rezept selbst die Geschichte. Mir ist wichtig, dass die Gerichte von Anfängern nachgekocht werden können, und die Rezepte beschreiben nicht selten meinen eigenen beschwerlichen Weg zum Erfolg. Am beliebtesten bei meinen Lesern sind jedoch die Wiener Geschichten und Rezepte, also jene Beiträge, in denen ich von den, manchmal mehr, manchmal weniger liebenswerten Eigenschaften der Wiener, ihrer Küche oder den Eigenheiten ihrer Sprache erzähle.

Foto: www.ziikocht.at

Wie oft sollte ich reinschauen?

Ich versuche einmal pro Woche einen Beitrag zu posten. Das gelingt mir aber nicht immer. Viele Leser verfolgen meinen Blog via Facebook oder Instagram. Dort gibt es zwischendurch auch zusätzliche Informationen, Fotos oder Teaser.

Croque Madame - Foto: www.ziikocht.at

Lieblingseintrag aus deinem Blog, den du anderen besonders ans Herz legst?

Da kann ich mich schwer entscheiden, aber eine meiner Lieblingsgeschichten ist sicher jene vom Fräulein Ziii und dem Kartoffelauflauf. Die Geschichte habe ich früher so oft erzählt, dass ich sie irgendwann einfach aufschreiben musste.

‚Croque Madame’ ist eines meiner Lieblingsrezepte und das ‚Salziges Butterkaramelleis’ habe ich mir wirklich hart verdient. Der Beitrag ist ein gutes Beispiel für ein Rezept in Erzählform. Bei meinen Lesern am beliebtesten ist aber mit Sicherheit das ‚Wiener Wirtshausgulasch’. Das Rezept ist ein besonders ausführliches und wurde schon oft mit Erfolg nachgekocht. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn meine Leser in den Kommentaren über ihre Erfahrungen berichten.

Zuppa di Valpelline - Foto: www.ziikocht.at

Welche Blogs liest du denn gerne?

Ich persönlich lese natürlich gerne Foodblogs. Meine Lieblingsblogs sind dabei nichtdeutschsprachige Blogs aus anderen Teilen dieser Welt, weil sie mich immer wieder aufs Neue inspirieren und mir neue Impulse geben.

Auch wenn ich keine Vegetarierin bin, lese ich gerne bei ‚Green Kitchen Stories’, ein vegetarischer Blog aus Schweden oder bei der Kalifornierin Heidi Swanson, die bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht hat und ihre ebenfalls vegetarischen Rezepte auf ihrem Blog ‚101Cookbooks’ veröffentlicht. Ein Nimmermüder ist auch der in Paris lebende Amerikaner David Lebovitz, welcher ein besonders inniges Verhältnis zu Süßspeisen pflegt und sich nicht nur auf das Kochen beschränkt. Erst kürzlich entdeckt habe ich den Food-and-Travel-Blog ‚A la Mode’, dessen Autor der asiatischen Küche sehr verbunden ist. Dort begeistern mich vor allem die vielen schönen Reiseeindrücke aus fernen Ländern.