HOME

Kochen: Gemüse selbst einmachen

Einwecken ist mehr als Gemüse in Gläser zu sperren. Ein Akt der Unabhängigkeit. Und es macht seltsam zufrieden.

Fotos: Kathrin Spirk

Herbstzeit, Erntezeit, Einweckzeit. Den Genuss festhalten, ihn in Gläser sperren und ihn wieder herauslassen, wann immer man mag. Im Winter noch mal den Sommer schmecken. Tomaten im Ofen trocknen und in Öl einlegen. Mediterranes Gemüse einlegen. Zwiebeln, Gurken-Pickles, Paprika und Chilischoten einlegen. Einen Vorrat schaffen, nicht weil man ihn braucht, sondern weil man ihn will. Und damit nicht genug: Unser Autor Michalis Pantelouris und seine Tochter entdecken beim Einwecken ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Einwecken macht seltsam zufrieden.

Zum Beispiel mit Mais-Paprika-Relish

Zutaten für ein 1000-ml-Glas:
150 g Weißkohl
150 g Zwiebeln
3 Stangen Staudensellerie
4 Maiskolben
1 grüne und 1 rote Paprika
250 g Zucker
1 TL Senfkörner
1EL Salz
0,75 l Apfelessig
nach Geschmack eine Chili

Alles Gemüse, bis auf den Mais, in der Küchenmaschine recht fein hacken (wir haben eine Moulinette. Da reicht es, zwei-, dreimal anzutippen, damit es nicht Mus wird). Den Mais auslösen (keine Ahnung, wie das am besten geht. Ich schneide die Körner mit dem Gemüsemesser einfach vom Strunk). Dann alle Zutaten in einem Topf eine Stunde einkochen bis es eindickt und der Mais weich ist. Danach noch heiß ins Glas füllen. Fertig. Und das heißt hier: wirklich schon fertig. Schmeckt aber kalt am besten, am allerbesten auf einem Burger.

Lauter Rezepte rund ums Einwecken, die bestimmt auch euch zufrieden machen, findet ihr in der neuen Ausgabe von Nido. Ab 19. September im Handel!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(