HOME

Kochen: Schönen guten Morgen!

Sie brauchen: einen Sonntag, einen großen Esstisch und viel Zeit. Sie bekommen: das beste Frühstück der Woche. Scones, Brioches, Roll-Omelettes und Krautquiche: Nido präsentiert die besten Rezepte für den Sonntag.

Foto: Hans Gerlach

Earlgreybowle
Teezeremonie mal anders. Nebeneffekt: Ingwerorange beugt Erkältungen vor und hilft gekühlt gegen Frühjahrsmüdigkeit. Orangensaft aber nicht mitkochen – Vitamin C ist hitzeempfindlich!

Für eine Kanne
8cm frische Ingwerwurzel (ca. 50g), 2 Stängel Zitronengras, 4–5 EL Zucker, 2 EL Blätter Earlgreytee, 3 unbehandelte Orangen

1 l Wasser aufkochen. Ingwer waschen und in dünne Scheiben schneiden, Zitronengras längs halbieren, dabei vertrocknete Hüllblätter entfernen. Alles zusammen ins Wasser geben und 5 Minuten ziehen lassen. Teeblätter und Zucker zufügen und weitere 3 bis 5 Minuten ziehen lassen. Inzwischen zwei Orangen auspressen, die dritte in Scheiben schneiden. Tee durch ein Sieb gießen, mit dem Saft vermischen und mit Orangenscheiben in ein Bowlenglas füllen.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten


Joghurt-Beeren-Creme
Die Mühe wert: Wer die Zutaten schön aufeinander schichtet, hat einen Hingucker mehr auf dem Tisch. Mit zerkrümelten Schokokeksen.

Für 4 Personen
400 g Beeren (frisch oder tiefgekühlt), z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Ca. 150 ML Orangensaft, 1 TL Agar-Agar (= 2,5 g; alternativ 2 TL Stärke), 5–6 EL Rohrzucker, 150 ML Sahne, 200 g griechischer Joghurt (10%), 8 Schokokekse

Frische Beeren falls nötig waschen und abtropfen lassen. Tiefkühlbeeren auftauen und abtropfen lassen, den austretenden Saft auffangen. Beerensaft mit Orangensaft auf insgesamt 350 ml auffüllen. Den Saft mit Agar-Agar (nichttierisches Geliermittel) und dem Zucker unter Rühren aufkochen. Die Beeren zugeben, 2 Minuten kochen lassen. Dann in eine kalte Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Sobald die Beerengrütze beginnt, sämig zu werden, die Sahne schlagen und mit dem Joghurt verrühren. Kekse zerkrümeln und mit der Joghurtsahne und den Beeren in kleine Gläser schichten. Eventuell mit ein paar frischen Beeren garnieren.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten


Scones
Essbarer Tischschmuck: Wenn die Teigstücke eng nebeneinander auf dem Blech liegen, hängen sie nach dem Backen in der gewünschten Form (Herz, Blume, Ring) zusammen, lassen sich aber leicht in Einzelteile brechen.

Für den Teig (12 Stück): 250 g Mehl, 1 gehäufter TL Backpulver, 1/2 TL Salz, 100 g weiche Butter, 150 ML Milch und 2-3 EL Milch zum Bestreichen. Zum Belegen: 2 Birnen, 2 EL Walnusskerne, 1 EL Butter, 1 EL Honig, 200 g Schinken, z.B. Parmaschinken, 150 g Sauerrahm oder körniger Frischkäse (dazu passt ebenfalls Honig), ca. 12 Salatblätter, 1/2 Bund Petersilie oder Basilikum

Backofen auf 220 Grad vorheizen (Umluft 200 Grad). Mehl, Backpulver und Salz in einer Rührschüssel mischen. Butter mit den Fingerspitzen mit dem Mehl verkrümeln. Kurz, aber gründlich mit der Milch verkneten. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, mit bemehlten Händen zu einem Rechteck von 3 cm Dicke formen. 8 oder 12 Quadrate schneiden (man kann stattdessen auch Kreise ausstechen, dann geht zwar etwas Teig verloren, aber die Ränder der Scones werden noch fluffiger). Teigstücke eng nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Birnen waschen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Jedes Viertel längs in Spalten schneiden. Mit Nüssen und Butter in einer Pfanne hellbraun anbraten, den Honig zugeben und kurz glasieren. In einer flachen Schüssel anrichten. Die fertigen Scones aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit Schinken, Birnenspalten, Sauerrahm und Blättchen anrichten, sodass sich jeder seinen eigenen Scone süß oder herzhaft belegen kann.

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten. Backzeit: ca. 15 Minuten


Orangen-Chutney
Muss nicht an einem Tag aufgegessen werden. Im Kühlschrank hält sich das Chutney mindestens vier Wochen.

Für ca. 500 ML
4 Bioorangen (besonders aromatisch: Blutorangen), 1 Baby-Ananas, 100 g Thaischalotten oder 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 1 Chilischote, 6 cm Ingwerwurzel, 300 ml Apfelsaft, 3 EL Rosinen, 2 TL Senfkörner, 1/2 TL Kardamom, 100 g Zucker, 1 TL Salz

Die Orangen heiß waschen, zwei Früchte hauchdünn abschälen und die Schale in feine Streifen schneiden. Alle Orangen komplett schälen, das Fruchtfleisch etwa 1 cm groß würfeln (die weißen Häute in der Orangenmitte herausschneiden und mit den Kernen entfernen). Die Zwiebeln und die Baby-Ananas schälen und würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen, zusammen mit der Chilischote fein hacken. Orangenschalen mit Zucker und 100 ml Wasser in einem Topf so lange einkochen, bis der Zucker beginnt, braun zu werden. Mit Apfelsaft löschen, Restzutaten zugeben, bei mittlerer Hitze 30 Minuten kochen. Oft rühren. Die Konsistenz soll marmeladenartig sein. Zu flüssig? Am Schluss bei großer Hitze ohne Deckel einkochen.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten


Auf den nächsten Seiten: Brioches, Zitronen-Marmelade, Entenbrust, Roll-Omelettes, Knuspermüsli, Quinoasuppe, leckere Sandwiches und Krautquiches!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(