HOME

Magazin: Mami cool

Im Alltag zwischen Job, Kindern und Krankheit liegen die Nerven manchmal ziemlich blank. Gehen stressige Tage eigentlich auch ohne Zusammenbruch?, fragt sich unsere Autorin und lässt sich einen Tag lang von einer Achtsamkeitstrainerin begleiten.

Text: Susanne Lang | Foto: Lydia Trappenberg

Ein Spätnachmittag. Die Fünfjährige breitet ihre Filzstifte auf dem Tisch aus, streicht über ein Papier und beginnt mit ihrem Gemälde. Eine Blume. Eine Prinzessin. Ein Bauuuuum – sie kreischt los: „Nein!“ Sie beginnt zu heulen. „Geh weg!“ Der Zweijährige denkt nicht dran. Er hat sich das Papier gegriffen. Und einen grünen Stift. Er kritzelt fröhlich auf dem Gemälde herum. Bis ihn eine Hand am Kopf trifft. Er brüllt los. Sie schreit weiter. Ich will tief einatmen, schnappe aber nur nach Luft. Ich schiebe die Gedanken an den Termin am nächsten Tag beiseite, mit dem ich beschäftigt war. Ich renne ins Wohnzimmer und brülle los: „Schreit hier nicht so rum!“

Die beiden verstummen und sehen mich mit großen Augen an. Ich schlucke. Bei 110 Dezibel, so heißt es, ist die menschliche Schmerzgrenze erreicht. Presslufthammer schaffen das. Oder Kreissägen. An manchen Tagen schafft das auch meine Familie. So kann das nicht weitergehen, denke ich. Hier muss Druck raus. Aber wie soll das klappen in einem Alltag, der strikt getaktet ist zwischen Kindern, Arbeit und Partnerschaft? Der so wenig Raum lässt für Besinnung?

Profis wie Maria Boettner haben eine Antwort darauf. Die Achtsamkeitstrainerin hilft gestressten Menschen in Seminaren, mit ihrer App oder mit individuellem Coaching, bewusster zu leben und besser mit Druck umzugehen. Ich frage bei ihr an, ob sie mich einen Tag in meinem Familien- und Arbeitsleben begleiten mag. Maria Boettner antwortet sofort.

Den ganzen Text findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Nido – seit Freitag, 22. April, überall am Kiosk!

Die Themen der neuen Ausgabe im Überblick

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?