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Magazin: Nido 05/2016

Liebe, ein Leben lang | Nudeln ohne Soße | Mami cool | Kampf ums Kind | Die große Freiheit | Rumspießen | Buon Appetito | Ehevertrag | Mutti ist die Beste | Raus mit euch!

Liebe Leserinnen und Leser,

ob eine Liebe für immer hält, kann niemand vorhersagen. Aber man kann Menschen vom Fach fragen, und damit meinen wir keine Paartherapeuten. Nein, viel besser: Wir haben für unsere Titelgeschichte fünf Paare interviewt, deren Beziehungen schon zwischen 44 und 61 Jahre halten, um zu erfahren, wie man nicht nur dauerhaft miteinander verbunden bleibt, sondern dabei glücklich ist.

„Wir nehmen keinen Streit mit ins Bett“, lautet eines der Rezepte. Das klingt erst mal ganz einfach, aber wer das selbst ausprobiert, wird feststellen – eine stabile Partnerschaft ist nicht nur eine Frage der Liebe. Sondern auch: viel Arbeit.

Und was, wenn das beides allein nicht reichen soll? Zwei geistig behinderte Mütter in Hamburg kämpfen gegen die Behörde darum, ihre Kinder behalten und selbst großziehen zu können. Die Reporterin Julia Rothhaas hat die Frauen begleitet und ein berührendes Porträt geschrieben über zwei kleine Familien, die sich nach innen und außen behaupten müssen.

Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe!

Die Titelthemen im Überblick:


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.