HOME

Magazin: Nido 5/2014

Mit den Titelthemen: Freunde bleiben | Yoga oder Judo | Endlich wieder Sex | Der erste Abschied | Endlich raus!

Liebe Leserinnen und Leser,

bevor man Vater oder Mutter wird, hat man so einige Vorsätze im Kopf: niemals in der Öfffentlichkeit an der Windel des Kindes riechen, keine Sätze mit „Ich zähle bis drei“ anfangen und – natürlich – immer noch genug Zeit für die alten Freunde haben. Alles schöne und gute Vorsätze. Die dann im Familienalltag jedoch meistens über den Haufen geworfen werden.

Klar ist: Kinder zu bekommen verschiebt den Blickwinkel auf fast alles. Auch auf die eigenen Freunde. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich dafür entschuldigen müsste, dass ich nicht mehr die Alte bin“, schreibt die Autorin Okka Rohd an eine Freundin. Sie und sechs andere Autoren haben für die Titelgeschichte dieser Ausgabe (S.18) persönliche Briefe geschrieben, in denen es um eine Veränderung geht. Jedes Mal war ein Kind der Auslöser und oft war der Einschnitt ins Sozialleben tiefer oder anders als erwartet. Aus den Texten spricht aber auch die Einsicht, dass Familie trotz aller Glücksversprechen keine Freunde ersetzt. Dass man manchmal Leute braucht, die einen auch ohne Anhang kennen. Und dass es sich wirklich lohnt, endlich zum Hörer zu greifen und diese Leute mal wieder anzurufen.

Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe!

Die nächste Ausgabe erscheint am 30. Mai 2014.


In der aktuellen Ausgabe:

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(