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Magazin: Wir wollen Stadt!

Familien lieben das Stadtleben. Doch das wird laufend teurer. Wie können wir uns die Stadt auch weiterhin leisten? Eine Suche nach Möglichkeiten.

Text: Susanne Lang | Foto: Hanna Becker

Anfangs war es ein Kleinod: die Altbauwohnung mitten in der Stadt, ringsherum Cafés und Restaurants, Läden und Kinos. „Wir waren absolut glücklich dort“, erzählt Gosia. Dann kam ihr erstes Kind, Mirja. „Okay, dachten wir, jetzt wird es langsam eng.“ Dann kam ihre zweite Tochter, Viola. Und mit ihr ein schleichendes Gefühl: „Mist, diese schöne Altbauwohnung ist langsam der Horror.“ Von dem gemütlichen Zuhause, das die Stadtwohnung für Gosia und ihren Lebensgefährten Stefan einmal war, ist nicht mehr viel geblieben. Zu wenig Platz, zu wenig Rückzugsmöglichkeiten. Irgendwann wurde allen klar: Höchste Zeit für mehr Raum und Luft! Aber da fing der nächste Horror an: Wohnungssuche in einer deutschen Großstadt.

In den Metropolen wird es für Familien immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum in ausreichender Größe zu finden. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) verzeichnet in den sogenannten „Top-7-Städten“ Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart von 2008 bis heute einen Anstieg der Mieten um zwanzig Prozent. Laut Mietspiegel 2015 mussten Einwohner in München gut elf Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter zahlen, in Köln und in Hamburg etwa acht Euro. Am günstigsten ist Wohnen immer noch in Berlin mit gut sechs Euro pro Quadratmeter. Doch in der Relation müssen Familien in der Hauptstadt den stärksten Mietpreisanstieg verkraften: Von 2007 bis 2015 stiegen die Kosten um 47,4 Prozent. In München waren es 35,7 Prozent. In Köln immerhin noch gut 21 Prozent.

Für Gosia und ihre Familie bedeutete dieser Anstieg den Abschied vom Leben im Stadtzentrum. Vor drei Jahren zog sie mit ihrem Lebensgefährten und den beiden Töchtern an den Stadtrand von Köln. Widdersdorf statt Braunsfeld. Eine bezahlbare größere Wohnung, aber keine Cafés oder Kneipen mehr um die Ecke. „Es ist schön hier“, sagt Gosia Kollek, „aber Stefan und ich haben einen viel größeren Aufwand, wenn wir ausgehen wollen.“ Dafür ermöglicht die günstigere Wohnung mehr Familienzeit: Kino, Urlaub oder Ausflüge wären mit einer überteuerten Stadtwohnung nicht möglich.

Die ganze Geschichte findet ihr in der neuen Ausgabe von Nido – ab Freitag, 19. August, überall am Kiosk!

Die Themen der neuen Ausgabe im Überblick

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?