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Mode & Produkte: Wo wohnen die Pinguine

Shirts mit Lerneffekt - das bieten die witzigen Motive von Kleinstein.

Die Eisbären wohnen am Nordpol und die Pinguine am Südpol. Oder war es umgekehrt? Und wo sind eigentlich Lunge, Leber, Herz und Nieren? Wissen Sie gerade nicht so genau? Und ausgerechnet jetzt will der Nachwuchs aber wissen: Wo bitte wohnen die Pinguine denn jetzt!

Dann sind die lustigen Lernshirts aus dem Kleinstein Onlineshop vielleicht genau das Richtige. Denn zukünftig werden – zumindest ein paar – Kinderfragen auch einfach per Shirt beantwortet. Das Herz am rechten Fleck ist links, die Leber rechts, die Nieren links und ausserdem leben die Pinguine am Südpol! Und wie Haufen- oder Regenwolken aussehen, das können Sie Ihrem Kind dann auch einfach auf dem T-Shirt zeigen. Und dann vielleicht sogar am Himmel.


Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?