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Magazin: „Ein Teil von dir fliegt mit!“

Anna Rubin hat ihren Kindheitstraum zum Beruf gemacht: Die Künstlerin lässt Drachen fliegen, die sie selbst entwirft und baut. Hier gibt sie eine Anleitung zur "Shibori"-Färbetechnik sowie Schablonen.

Vorbereitung: etwas gelbe, rote und blaueTusche in das jeweilige Schaelchen giessen. Gummihandschuhe anziehen oder Seife bereit legen. Papierservietten herrichten. Das gefaltenen Papierdreieck in die gelbe Tusche tauchen und mit den Fingern die gefaerbte Stelle zusammendruecken. So wird die Tusche durch alle Papierschichten gepresst. (Bild 1)

Das Eintauchen und Pressen wiederholt man nun mit der roten und blauen Tusche. (Bild 2, 3)

Immer wieder wischt man sich die Fingerspitzen an der Serviette ab, damit man keine Fingerabdruecke am gefaerbten Papier hinterlaesst.
Das gefaerbte Papierdreieck wird auf eine Serviette gelegt und noch einmal mit der Handflaeche leicht gepresst. (Bild 4, 5, 6)

Nun beginnt man das Papier vorsichtig zu entfalten. Achtung, das nasse Papier reisst leicht ein. (Bild 7-10)

Hat man keine Gummihandschuhe verwendet, kann man sich nun die Haende mit Seife (Terpentinseife) waschen. Auch wenn man mehrere Papierquadrat gleich gefaltet, bekommt man durch das unterschiedliche Eintauchen immer neue Musterungen. (Bild 11)

Gut eignet sich die Faerbetechnik „Shibori“ fuer Experimente. Man kann jedes saugfaehiges Papier verwenden und man kann es voellig frei falten. So können Papiere fuer Laternen, Geschenkspapiere, Bucheinbaenden… und Drachen gestaltet werden.

Zum Nachbasteln: Die Kaulquappen-Schablone als Vorlage. Einfach runterladen und ausdrucken!

Noch mehr Bastelanleitungen gibt es in der neuen Nido! Ab Freitag, dem 25. September, überall wo es Zeitschriften gibt!

Die Titelthemen der neuen Ausgabe im Überblick.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.