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Selber machen: Für dich!

Wie schön, bald ist Weihnachten! Und schon für jeden ein Geschenk besorgt? Ach, dieses Jahr wird selber gebastelt. Dann kommt dieser hübsche Schlüsselanhänger ja wie gerufen. Das kriegen auch DIY-Anfänger ganz einfach hin.

Fotos und Umsetzung: Corinna Teresa Brix

Material:

– Holzperlen in verschiedenen Größen

– Kleine bunte Perlen

– Acrylfarben

– Borstenpinsel

– Karabiner oder Schlüsselring

– Gewebtes Nylonband oder Lederband

– Schaschlikspieße oder Zahnstocher

– Gummibänder

– Gläser

– Papier oder ausgelesenen Zeitung als Unterlage

Dauer: Etwa 30 Minuten (zuzüglich der Trockenzeit von 45 Minuten)

Kosten: Circa 10 Euro

Schritt 1:

Zuerst die ausgelesene Zeitung oder ein Blatt Papier auslegen. Darüber die Holzkugeln in den ausgewählten Farben anmalen. Am besten steckt man dazu die Holzperlen auf die Zahnstocher oder Schaschlikspieße. Um die Kugeln in Position zu halten, kann man ober- und unterhalb der Kugeln ein Gummiband um den Spieß wickeln.

Schritt 2:

Zum Trocknen legt man die Spieße mit den Holzperlen über ein paar Gläser. Nach etwa 45 Minuten ist die Farbe trocken. Eventuell ist ein zweiter Anstrich nötig. Wer mag, verziert die Perlen noch mit anderen Farben und Mustern.

Schritt 3:

Nun um den Karabiner mit der Nylonschnur einen Knoten machen, sodass zwei Enden herunterhängen und man die Holzperlen auffädeln kann. Falls die Schnur nicht gut durchrutscht, kann man mit einem Zahnstocher vorsichtig nachhelfen. Am Ende verknotet man die Schnüre miteinander. Fertig!

Tipp: Als Abschluss ist es schön, an den überstehenden Enden entweder kleine bunte Perlen (z. B. von Efco.de) anzukleben oder an den Enden zu verknoten.

Übrigens: Wer noch große und kleine Geschenkideen für die lieben Verwandten und Freunde zu Weihnachten sucht, wird ab Seite 110 in der aktuellen Nido (ab dem 20.11 erhältlich) fündig.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.