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Unterhaltung: Blog der Woche: glücklich scheitern

Für alle mit Kind - und auch für die ohne. Melanie schreibt für die, denen die paradoxen Ansprüche an Menschen mit Kind genau so auf die Nerven gehen wie ihr selbst.

Bild: privat

Diese Woche: glücklich scheitern

Wer bist du?
Ich heiße Melanie, bin 32 und lebe mit Freund, Katze und Kind (anderthalb Jahre) in Köln. Nach gefühlt ewig langem Studium (der Geistes- und Sozialwissenschaften selbstredend) hatte ich Großes vor: promovieren und die Welt bereisen. Statt dessen bekam ich ein Kind und bin jetzt auch noch auf Jobsuche. Das vermiest mir allerdings selten die Laune, darum heißt das Blog auch „glücklich scheitern“.

Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Mit glücklich scheitern habe ich während der Schwangerschaft begonnen. In meinem Freundeskreis war ich die Erste, die ein Kind bekam und plötzlich hatte ich das Gefühl, in einer anderen Welt wach geworden zu sein: Völlig entmündigt fühlte ich mich von all den (gut gemeinten, natürlich) Ratschlägen, übergriffig fand ich das Bauchgetatsche und Kommentare wie: „Wenn man dich von hinten sieht, merkt man gar nicht, dass du zugenommen hast“. Das musste halt irgendwie alles raus. Und weil ich gerne schreibe, fing ich mit diesem Blog an.

Um was geht es in deinem Blog?
Mal ums Kind, mal um mich – als Mutter, Familienmitglied, Feministin, Arbeitssuchende. Meist um die 20% meines Lebens, die ich nicht so perfekt finde. Manchmal auch ums große Ganze: das Politische an Elternschaft eben, aber auch: Wie leben? Wie die Welt retten…?

Wen könnte das interessieren?
Leute mit (und ohne) Kind, denen die paradoxen Ansprüche an Menschen mit Kind genau so auf die Nerven gehen wie mir und die es trotzdem schaffen, das Leben nicht zu ernst nehmen.

Was hat dein Blog, was andere nicht haben?
Hmmm, ein Herz für mütterliche, ich mein, menschliche Schwächen?

Wie oft sollte ich reinschauen?
So einmal die Woche. Auf meine facebook-Seite gerne täglich…

Lieblingseintrag aus deinem Blog, den du anderen besonders ans Herz legst?
Die Geburt habe ich hier rückblickend verarbeitet. Wem die Ratschläge anderer (gern auch völlig fremder!) Personen auch so auf den Geist gehen oder gingen, bitte hier lesen. Und über die Namen von Akademikerkindern wundere ich mich hier.

Welche Blogs liest du denn gerne?
Alle auf meiner Blogrolle, recht neu dazu gekommen sind alsmenschverkleidet, aufzehenspitzen, und Dr.Mutti.

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?