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Unterhaltung: Blog der Woche: Stadt Land Mama

Ein Blog von zwei Müttern - eine auf dem Land, eine in der Stadt. Für Paare, die sich selbst noch nicht vergessen haben und mehr vom Leben wollen als den täglichen Alltagsstress.

Bild: Julija Goyd

Diese Woche: www.stadt-land-mama.de

Wie seid ihr zum Bloggen gekommen?

Wir haben ein Buch zusammen geschrieben, in Dialogform. „Ich glaub‘ mich tritt ein Kind“ heißt das, und das Verfassen hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir weiter schreiben wollten. So entstand „Stadt Land Mama“, weil wir zwar mal Nachbarinnen in Berlin waren, aber Lisa dann umgezogen ist in ein Kaff im Rheinland und die Stadt-Land-Unterschiede in dieser Zeit durchaus dikutierenswert waren (und immer noch sind). Lisa weiß so immer, was in ihrer alten Heimat los ist, und Caro lernt die guten Seiten der ländlichen Kindheit samt Garten und Ziegen kennen.

Um was geht es in eurem Blog?

Um zwei Mütter, die die vielen Rollen, die sie ausfüllen wollen (müssen) als Herausforderung sehen und sich dabei gern beobachten lassen, vor allem dann, wenn sie daran scheitern. Lisa lebt mit urban geprägtem Mann und drei Kindern plötzlich in der Pampa, während Caro mit Partner und einem Kind noch mitten in der Stadt wohnt. Beide sind 30, haben ähnliche Berufe, aber sehr verschiedene Ansichten. Sie streiten über Erziehungsstile, jammern über Kinderkrankheiten und machen sich Mut, ihr wildes Leben trotz der Kinder nicht ganz links liegen zu lassen…

Wen könnte das interessieren?

Vor allem Eltern junger Kinder! Menschen, die sich auch Gedanken zu den Vor- und Nachteilen des Stadt- oder Landlebens machen. Paare, die sich selbst noch nicht vergessen haben und mehr vom Leben wollen als den täglichen Alltagsstress. Und es interessiert auch jene, die gern teilhaben am mütterlichen Austausch zweier junger Mütter mit oft verschiedenen Meinungen, die sich gern auch mal selbst auf die Schippe nehmen.

Was hat euer Blog, was andere nicht haben?

Den Dialog zwischen zwei Frauen, der es abwechslungsreich macht. Zur Zeit auch noch einen witzigen Adventskalender. Und sonst auch noch Streit, Auseinandersetzung und sehr persönliche, manchmal schonungslose Interaktion. Außerdem oft echte Gefühle von Heulen bis Strahlen. Und zauberhafte Karikaturen der beiden Schreiberinnen

Wie oft sollte ich reinschauen?

Täglich. Wer nichts verpassen möchte und zusätzlich mit witzigen Videos, Familiennews und Leserdiskussionen bestückt werden will, dem sei unsere Facebookseite ans Herz gelegt: facebook.com/stadt-land-mama

Lieblingseintrag aus eurem Blog, den ihr anderen besonders ans Herz legt?

Dazu haben wir unsere Leser befragt, weil wir das doch selbst gar nicht beurteilen können.

1) Nina´s Favorit ist der Vergleich zwischen Mutterschaft und Studentenzeit.

2) Lena Marie´s Lieblingstext ist der über den Nervenzusammenbruch von Lisa am Arschlochtag.

3) Birgit mochte den Beitrag am liebsten, in dem wir uns fragen, ob es überhaupt verliebte Eltern gibt.

4) Nele erinnert sich am meisten an eine unabsichtliche Pipi-Brust-Installation in der Kleinstadt.

5) Und die gute Sophie fand Caros Liebeserklärung an ihren Mann am rührendsten.

Welche Blogs lest ihr denn gerne?

Eigentlich alle in unserer Blogroll. Besonders:

der kleine muc²: http://derkleinemuc.blogspot.de/

berlin mitte mom: http://berlinmittemom.com/

berlinfreckles: http://www.berlinfreckles.de/

frau mutter: http://frau-mutter.com/

infemme unterstellt: http://infemme.twoday.net/

nusenblaten: http://www.nusenblaten.de/

hauptstadtmutti: http://hauptstadtmutti.de/

design mom: http://www.designmom.com/

travelletes: http://www.travelettes.net/

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?