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Unterhaltung: Eltern-Wortschatz

Mütter, die nur noch in „Wir“-Form sprechen, Babys, die ihren Vätern verdammt ähnlich sehen. Wir haben neue Begriffe für bekannte Phänomene aus der Elternwelt erfunden.

Paaradox, das

= endlich mal Zeit füreinander haben (Kinder im Bett, Küche aufgeräumt, Wäsche aufgehängt), um dann doch nur schweigend nebeneinander auf dem Smartphone zu daddeln


Muttation, die

= Mütter, die nur noch symbiotisch in Wir-Form über ihre Kinder sprechen („Wir sind jetzt sauber.“ „Wir kommen nur noch ein Mal pro Nacht …“)


schockstarren

= im vollen Freibad bemerken, dass man den Vierjährigen schon länger nicht mehr im Blick hat


eltern

= ein Thema eltern: Egal, worüber gesprochen wird, der Vater / die Mutter bricht grundsätzlich alles auf die eigene Lebenssituation herunter („Es gibt gerade einen guten Film im Kino, darin geht es um …“ – „Im Kino waren wir schon ewig nicht mehr, Emil/Clara schläft erst um halb zehn ein, während ich die Hand halte …“)


Small-land, das

= Ort, an dem man auf viel zu kleinen Kindergartenstühlen den Elternabend verbringt und schon nach sehr kurzer Zeit nicht mehr weiß, wohin mit den Beinen


Dad-a-ismus, der

= Ähnlichkeit frisch geborener Säuglinge mit ihren Vätern


Streptomanie, die

= sofortiger Verdacht auf schlimme Krankheit wie Streptokokken beim leisesten Husten


Marktanalyse, die

= schon auf dem Weg in den Supermarkt überlegen, was die schnellste Einkaufsroute durch den Laden sein könnte, um alles noch rechtzeitig vor dem Kindergarten-Abholen erledigen zu können


Pupsi-Test, der

= Versuch, mit einer wedelnden Riechbewegung an der Windel herauszufinden, ob man mal wechseln sollte


Frau im Spiegel, die

= direkt nach der Arbeit abgehetzt, etwas zu spät und noch leicht abwesend zum Kindergarten kommen und dann kommt noch eine andere Mutter, die genau den gleichen Gesichtsausdruck hat


Klein-Kredit aufnehmen

= aus der Kaufladenkasse des Kindes ein paar echte Münzen rausfingern und sich ausleihen, weil man gerade nicht genügend Bargeld hat


Papanoid

= Skepsis von wildfremden Omas, wenn der Vater alleine mit dem Baby unterwegs ist („Und wo ist die Mutter?“ „Ich glaube, er hat Hunger.“)


Post-Traumatisiert

= zu viele umständliche Orga-Mails aus dem Kindergarten / der Schule in zu kurzer Zeit bekommen („Wer organisiert den Blumenstrauß für Frau XY?“ „Für die Projektwoche bitte bis Montag einen alten Kittel, Deckweiß und Pinsel mitnehmen.“)


Mummyfizierung, die

= Mütter-Zustand nach einer durchwachten Nacht, in der das Kind gekotzt hat


schnaufsehen

= immer wieder nach dem schlafenden Baby schauen müssen, ob es wirklich noch atmet

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(