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Unterhaltung: Links der Woche #101

Links, die uns diese Woche untergekommen sind und die wir für klickenswert halten, haben wir hier zusammengefasst.

„Papa, kann ich eine Katze haben?“ Die Haustierfrage gehört zum Standardrepertoire meiner Tochter. Und ebenso routiniert antworte ich normalerweise mit einem klaren „Nein“. Gefolgt von einem erklärenden „Darum“. Viel zu viel Aufwand, zu zeitintensiv, zu wenig Platz und überhaupt: die ganzen Autos in der Stadt. Aber dann kommt wieder das Internet um die Ecke mit „20+ Adorable Photos Proving That Your Kids Need A Cat“. Ganz so sicher ist man sich dann doch nicht mehr.


Und dann auch noch ein Schäferhund, der die Spülmaschine einräumt! Danke Internet. Wir brauchen jetzt doch ein Haustier.


Darf mein Kind am Computer oder Tablet spielen? Wenn ja, wie lange und was? Viele Eltern sind da verunsichert. Wie man sich auch entscheidet, man sollte sich davor auf jeden Fall mit den Spielen beschäftigen. Denn nur wenn man weiß, um was es geht, kann man auch eine fundierte Erziehungsentscheidung treffen. Stuart Dredge fordert deshalb im Guardian: „Parents! Focus less on worrying about Minecraft and more on understanding it“. Und ich kann das nur empfehlen. Schaut euren Kindern über die Schulter beim Zocken.


Wo wir gerade bei Computerspielen sind: Bereits vor vier Wochen beschwerte sich die 12-Jährige Madeline Messer, dass sie kaum ein Spiel findet in dem sie mit einem weiblichen Avatar spielen darf.Es geht aber auch anders. Coolmomtech stellt neun gender-neutrale Kinder-Apps vor.


Vor einem halben Jahr hat in Berlin-Kreuzberg der Supermarkt „Original unverpackt“ aufgemacht. Dort gibt es alle Lebensmittel ohne Verpackung. Man füllt sich beim Einkaufen die Milch in die selbst mitgebrachten Flaschen ab und packt die Gummibärchen in das eigene Vorratsglas. Der Laden scheint so gut zu laufen, dass die beiden Gründerinnen bereits nach der kurzen Zeit schwarze Zahlen schreiben. Die Berliner Zeitung hat einen ausführlichen Bericht dazu.


Den Lieder spielenden Nadeldrucker hab ich schon mal vorgestellt. Das Gerät hört einfach nicht auf Musik zu machen. Jetzt hat es sich den Ärzte-Hit „Westerland“ vorgenommen.


Die Lieder spielenden Schwaben Die Fantastischen Vier muss ich nicht weiter vorstellen. Die hören auch nicht auf Musik zu machen. Mit dem Videoclip zu ihrer neuen Single „Heute“ sind sie auch technisch wieder ziemlich weit vorne. 360-Grad-Panorama-Bilder kennt man ja. Hier gibt es jetzt aber ein ganzes Video im 360-Grad-Rundumblick. Einfach reinklicken und nach Belieben drehen. Ein paar Hintergründe zu den technischen Details der Videoproduktion gibt es hier.


Bereits 2013 hat Moritz Baumstieger im SZ-Magazin beschrieben, wie er sein iPhone in Nepal verloren hat und wie er danach über die Ortungsfunktion des Gerätes den neuen Besitzer verfolgen konnte. Die Geschichte von Matt Stopera geht da noch einen Schritt weiter. Sein iPhone wurde in New York gestohlen. Über die Cloud-Funktion des Geräts und mit Hilfe des Internets konnte er den neuen Besitzer ausfindig machen. Er hat ihn schließlich in China besucht und am Ende einen neuen Freund gefunden. Nebenbei ist er noch ein kleiner Medienstar in China geworden.


Stadt vs. Land, Mieten vs. Kaufen. In der aktuellen Ausgabe von Nido geht es um die Frage wie wir wohnen wollen. Wer Argumente gegen das Eigenheim von der Stange auf dem Land sucht, wird in dem Artikel „Wie sich junge Familien mit dem Eigenheim ruinieren“ fündig.


Die meisten Eltern, die ich kenne, vertrauen mittlerweile in Drogeriefragen auf dm. Die Drogeriekette hat es geschafft, in den letzten Jahren ein umfassend positives Image aufzubauen. Fair bezahlte, freundliche Mitarbeiter und angenehm große und übersichtliche Läden. Die Krautreporter fragen jetzt „Wieviel ALDI steckt in dm?“ und haben dazu noch ein umfangreiches Interview mit dem dm-Chef Erich Harsch.


„Elternzeit ist ein Knochenjob, ob als Frau oder als Mann. Ich verstehe absolut nicht, warum dieser Job immer noch so wenig Anerkennung erhält, gar teilweise (gefühlt) belächelt wird.“

Marcel Kaltenthaler geht zum zweiten mal in Elternzeit. Und zwar nicht in die „Wir-machen-mal-2-Monate-Weltreise“-Elternzeit, die die meisten Väter bevorzugen. Er macht das volle Programm. Ein Jahr Windeln wechseln, Baby trösten und Drogerieeinkäufe erledigen. Und ist damit immer noch die Ausnahme.


Und dann noch die Lovestory der Woche. R2D2 verliebt sich. In einen Briefkasten.

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?