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Unterhaltung: Spiel des Jahres 2014

Das Spiel des Jahres 2014 ist gekürt. Mit Camel up ist Spielspaß garantiert. Und auch das Kinderspiel des Jahres kann sich sehen lassen. Und was spielen Sie?

Seit 1978 wird der Preis für das Spiel des Jahres vergeben. Der Preis ist die bedeutendste Auszeichnung für Brettspiele. Und auch die Verlage schmücken die Spiele gern mit der Auszeichnung, denn mit dem roten Logo verkauft sich so ein Spiel gleich viel besser.

Für 2014 sind die besten Brettspiele jetzt frisch gekürt, Spiel des Jahres ist ‚Camel Up‘, in dem fünf Kamele ein rennen austragen und die Mitspieler wetten auf den Ausgang des Rennens abgeben. Es wird reihum gespielt, entweder eine Wette platziert oder gewürfelt. Die Kamele machen im Spiel aber meist, was sie wollen, entgegen jeder Wahrscheinlichkeit.

Die Begründung der Jury:
‚Camel Up ist ein Familienspiel par excellence. Durch seine eingängigen Regeln sind alle schnell mittendrin. Und das lässt niemanden kalt: Das wilde Rennen löst Emotionen aus, es wird in allen Altersklassen gehofft, gebangt und gelacht. Die kurze Spieldauer lässt immer Zeit für eine Revanche. Dazu lädt auch das schön gestaltete Spielmaterial ein. Obenauf kommt die originelle Würfelpyramide, die aus Camel Up auch atmosphärisch ein gelungenes Gesamtkunstwerk macht.‘

Camel up ist für 2 bis 8 Spieler, ab 8 Jahren, Spieldauer: 30 Minuten, Kosten: 25 Euro

Auch das Kinderspiel des Jahres wurde gekürt, ‚Geister, Geister, Schatzsuchmeister‘.

Die Mitspieler sind in einem Spukhaus auf der Suche nach einem Schatz. Wer mit Geschick, etwas Glück und Teamgeist gesegnet ist, hat gute Chancen, den Schatz zu finden, aber eben nur, wenn sie während des Spiels miteinander kooperieren. Das Spiel ist gewonnen, wenn alle Juwelen ins Freie gerettet sind, verloren, wenn es in sechs Räumen spukt. Für Grundschüler eignet sich das Basisspiel, wenn die ganze Familie mitfiebern möchte, gibt´s dafür die Version für Fortgeschrittene.

Begründung der Jury:
‚Keine Angst, mit Teamwork schafft man alles, und wenn es noch so gruselig zugeht: Brian Yu kreiert eine gespensterhafte Atmosphäre, die einen unweigerlich ins Spiel hineinzieht. Wird die Bedrohung zu übermächtig, stellt er das Miteinander in den Vordergrund, denn nur gemeinsam kann man das Böse abwenden. Zugleich schlägt das Spiel die Brücke zwischen den Generationen. Durch Varianten, die man schrittweise einführen kann, wachsen die Aufgaben – und mit ihnen die Spieler.‘

Geister, Geister, Schatzsuchmeister ist geeignet für 2 bis 4 Spieler, ab 7 Jahren, Spieldauer: 30 Minuten, Kosten: 33 Euro

In der Empfehlungsliste finden sich dann noch ein paar wunderbare Spiele, auch für kleinere Damen und Herren, wie zum Beispiel ‚Welches Tier bin ich‚. für kleine Kinder ab drei Jahren oder ‚Game over‚ ab fünf Jahre.

Das Lieblingsspiel meines eigenen Kindes ist derzeit übrigens „Schnappt Hubi“ (Kinderspiel des Jahres 2012). Auch hier müssen die Spieler miteinander kooperieren, denn sie müssen Hubi, den Geist, fangen. So einfach ist das natürlich nicht, sie müssen sich als Maus oder Hase mühsam einen Weg durch´s Haus bahnen, durch Mäuselöcher kommen keine Hasen und die Hasenfenster sind für Mäuse nicht zu überwinden.
Wird aufgrund drei verschiedener Schwierigkeitsstufen nie langweilig.

Schnappt Hubi funktioniert für 2 bis 4 Spieler, ab 5 Jahren, Spieldauer: 20 Minuten, Kosten: 30 Euro

Was spielen Sie am Liebsten mit Ihren Kindern? Erzählen Sie es uns!