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Österreich: Polizei bricht Radfahrprüfung ab – 40 Viertklässler fallen durch

Statt des ersehnten Fahrradausweises hielten 40 Grundschüler nach ihrer Radfahrprüfung nichts in den Händen. Der praktische Teil wurde von der Polizei abgebrochen. Aus gutem Grund?

Kinder bei der Radfahrprüfung

40 Grundschüler müssen im österreichischen Scharnstein nochmals zur Radfahrprüfung antreten (Symbolbild)

Picture Alliance

Die Kleinen dürften wahnsinnig aufgeregt gewesen sein – und waren am Ende "am Boden zerstört und den Tränen nahe", wie ein Vater der österreichischen Nachrichtenseite "Heute.at" berichtete.

40 Viertklässler der Volksschule Mühldorf im oberösterreichischen Scharnstein sollten dem Bericht zufolge vor einer Woche ihre praktische Radfahrprüfung ablegen, so wie es laut Bundesregierung in der Alpenrepublik üblich ist. Das erfolgreiche Bestehen "berechtigt Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren zum Lenken eines Fahrrades im Straßenverkehr ohne Begleitperson" – eine wichtige Etappe beim Aufwachsen. Es geht um richtiges Abbiegen, um die Verkehrsregeln oder um das sichere Bremsen. "Die praktische Prüfung wird von einer Polizistin/einem Polizisten abgenommen", heißt es weiter. In Mühldorf jedoch brach die Polizei die Prüfung ab – und ließ alle 40 Kinder durchfallen, sagt die Schulleiterin "Heute.at" und berichtet, wie es zu dem Prüfungschaos kam. 

Radfahrprüfung endete in großem Durcheinander

Zu Beginn habe jedes der Kinder eine Startnummer erhalten. Zeitversetzt durfte dann jeder Prüfling losfahren. "Die Kinder haben einer Kollegin bei der Nachbesprechung berichtet, dass einige überholt hatten und nebeneinander gefahren waren", erzählt die Direktorin. Dabei war mit ihnen im Vorfeld geklärt worden, dass sie hintereinander bleiben sollen. "Die Situation war für den hauptverantwortlich prüfenden Polizisten irgendwann nicht mehr zu überblicken."

Der Vater eines betroffenen Kindes widerspricht: "Durch die zu kurzen Startintervalle sind die Schüler aufgefahren." Dadurch sei Chaos bei den Schülern ausgebrochen. "Was mich dabei stört ist, dass nach dem Kontrollverlust pauschal alle Kinder durchgefallen sind, welche auch keine Fehler gemacht hatten."

Die Pädagogin entgegnet, die Prüfung laufe seit Jahren gleich ab. Einen solchen Vorfall habe es vorher noch nie gegeben. Zudem seien weitere Probleme aufgetreten, zum Beispiel Unsicherheiten beim Abbiegen. 

Auch die zuständige Landespolizeidirektion Oberösterreich meldete sich zu Wort. Sie schrieb bei Facebook. "Die Radfahrprüfung ist KEINE Pseudoprüfung! Die Sicherheit der Jüngsten ist uns nicht wurscht! Daher machen die Schüler aus Scharnstein die Prüfung erst, wenn sie fit dafür sind."

Die Polizei erhält für ihre konsequente Haltung viel Zuspruch in den Kommentaren. "Absolut richtige Entscheidung meiner Meinung nach!" und "Vollkommen richtig gehandelt!", heißt es unter anderem.

Für die 40 durchgefallenen Kinder könnte die Welt indes schon bald wieder in Ordnung sein. In der kommenden Woche soll die Radfahrprüfung wiederholt werden. "So haben viele noch einmal die Möglichkeit, die Strecke gut zu üben", sagt die Schuldirektorin.

Life Hack Fahrradkette ölen

Quellen: "Heute.at", Landespolizeidirektion OberösterreichÖsterreichische Bundesregierung, Österreichisches Jugendrotkreuz

wue
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(