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Unterwegs: Die Lichtgrenze

25 Jahre Mauerfall. Zur Erinnerung werden über 8.000 weiße Bälle vom 7. bis zum 9. November aufgestellt. Dort, wo ehemals die Mauer verlief.

Fotos: Daniel Büche

Wer weiß eigentlich noch, wo die Mauer durch verlief, also abseits von der East Side Gallery.

Für den Fall, dass ihr zufällig zum 25. Jubiläum des Mauerfalls vom 7. bis zum 9. November 2014 in Berlin seid, könnt ihr anhand der von den Brüdern Christopher und Marc Bauder aufgebauten Lichtgrenze noch einmal nachvollziehen, wo die Stadt damals geteilt war. Für drei Tage wird die ehemalige Berliner Mauer auf einer Strecke von 15,3 km zwischen Oberbaumbrücke und Bornholmer Straße noch einmal aus mehr als 8.000 leuchtenden Ballons .


An sechs Punkten in der Stadt werden zudem Leinwände aufgestellt, dort sind Bilder von damals und heute zu sehen, für die sich Marc Bauder 120 Stunden durch Archiv-Material gekämpft hat und so stehen sich das geteilte und heutige Berlin noch einmal gegenüber.

Mit Sicherheit auch für neugierige Kinder ein Erlebnis. Weitere Infos zum Projekt findet ihr auf der Facebook-Seite.

Und für die, die nicht in Berlin sein können, gibt es natürlich ein Video, um sich die Lichtgrenze trotzdem mal anzusehen.